Aziz Yıldırım spricht über die finanzielle Lage von Fenerbahçe
Der Präsidentschaftskandidat von Fenerbahçe, Aziz Yıldırım, äußerte sich kritisch zu den finanziellen Grenzen des Vereins im Verhältnis zur UEFA sowie zur aktuellen Verschuldungssituation.
Vor den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen bei Fenerbahçe teilte der Kandidat Aziz Yıldırım seine Einschätzungen zur finanziellen Struktur des Vereins. Yıldırım machte wichtige Feststellungen zu den von der UEFA auferlegten Financial-Fair-Play-Grenzen und den Schulden des Klubs.
Aziz Yıldırım erklärte, er habe Gespräche mit der UEFA geführt und wies darauf hin, dass die für die Lizenzerteilung erforderlichen Unterlagen noch nicht vollständig seien. Diesbezüglich äußerte sich Yıldırım wie folgt: „Unsere Leute haben bei der UEFA noch nicht die Unterlagen eingereicht, die unsere Situation für den Lizenzerhalt belegen.“ Zudem berichtete er, dass ihm Informationen von Personen innerhalb der UEFA vorlägen, wonach es verschiedene Verstöße gebe, Details dazu jedoch nicht mitgeteilt worden seien.
Hinsichtlich der finanziellen Limits betonte Yıldırım, dass der Verein unter den aktuellen Bedingungen Einnahmen von bis zu 60 Millionen Euro ausweisen könne; sollte ein Betrag darüber hinaus in den Verein fließen, sei die Verwendung dieser Differenz nicht gestattet. Der Präsidentschaftskandidat von Fenerbahçe wies darauf hin, dass zusätzliche Einlagen in den Verein zu Sanktionen führen könnten, während Einnahmen aus Spielerverkäufen innerhalb der Limits genutzt werden dürften. Er unterstrich, dass bei wiederholten schweren Verstößen verschiedene Strafen, einschließlich Punktabzügen, drohen könnten.
Über die Schulden des Vereins sprechend, merkte Yıldırım an, dass die genaue Höhe der Verbindlichkeiten nicht bekannt sei: „Wir kennen die Schulden nicht genau. Erst wenn wir Einblick haben, werden wir es erfahren. Wir hören Gerüchte. Ich werde die Schulden so hinterlassen, wie ich sie übernommen habe. Sie sagen, sie zahlen die Schulden ab, aber womit zahlen sie diese? Sie zahlen sie mit den Ressourcen, die ich nach 2001 geschaffen habe. Sie selbst leisten keinen zusätzlichen Beitrag zur Schuldentilgung.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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