Zwei Schiedsrichter identifiziert, die gewettet haben: Das Ausmaß des Skandals weitet sich aus
Nach der Aussage des TFF-Präsidenten İbrahim Hacıosmanoğlu, dass „152 Schiedsrichter aktiv Wetten platzieren“, gab der Journalist Umut Eken bekannt, dass er die Namen von zwei Süper-Lig-Schiedsrichtern in Erfahrung gebracht habe. Das Ausmaß des Skandals weitet sich aus.
Die Erklärung des Präsidenten des türkischen Fußballverbandes (TFF), İbrahim Hacıosmanoğlu, hat in der Fußballwelt für großes Aufsehen gesorgt. Hacıosmanoğlu gab bekannt, dass von den 571 in den Profiligen tätigen Schiedsrichtern 371 ein Wettkonto besitzen und 152 davon aktiv Wetten platzieren.
Nach dieser Ankündigung kam in der Öffentlichkeit die Frage auf: „Wer sind diese Schiedsrichter?“ Der Journalist Umut Eken behauptete daraufhin in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account, dass er die Namen von zwei Süper-Lig-Schiedsrichtern in Erfahrung gebracht habe.
„KONTEN VON ZWEI SÜPER-LIG-SCHIEDSRICHTERN IDENTIFIZIERT“
Ekens Behauptung zufolge haben einige der Spitzen-Schiedsrichter, die in der Süper Lig und der 1. Lig tätig sind, Konten auf Wettplattformen eröffnet. Eken teilte die Initialen der beiden Schiedsrichter, die er identifiziert haben will, als A.Ş. und T.D. mit.
Der Journalist Eken erklärte: „Einer der Schiedsrichter gehört zu denjenigen, die in der vergangenen und in dieser Saison die meisten Spiele geleitet haben. Der andere ist ein Schiedsrichter, der im vergangenen Jahr aufgrund einer Entscheidung, die er getroffen hatte, lange Zeit die Fußball-Agenda beschäftigt hat.“
Eken fügte hinzu: „Die Konten dieser beiden Schiedsrichter wurden nicht auf den Plattformen eröffnet, die in der Saison 2020-2021 die Übertragungsrechte für die 2. und 3. Lig hielten, sondern auf einer anderen Plattform, auf der auch der MHK-Präsident Ferhat Gündoğdu ein Konto hat. Sobald ich weitere Schiedsrichter mit Wettkonten verifiziert habe, werde ich deren Initialen mit Zustimmung meines Anwalts veröffentlichen.“
Den vorliegenden Informationen zufolge wird behauptet, dass nicht nur in der Süper Lig, sondern auch in den unteren Ligen ähnliche Fälle festgestellt wurden. Laut den von Umut Eken geteilten Informationen soll auch ein weiterer Schiedsrichter, der in den unteren Ligen tätig ist, mit den Initialen F.A. ein Wettkonto besitzen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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