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Haftstrafe für Hassverbrechen und Drohungen gegen Vinicius Junior

Der spanische Gigant Real Madrid gab bekannt, dass vier Personen, die eine Puppe im Real-Madrid-Trikot mit dem Namen Vinicius an einer Brücke aufgehängt hatten, zu Haftstrafen verurteilt wurden.

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Haftstrafe für Hassverbrechen und Drohungen gegen Vinicius Junior

Für das rassistische Verhalten gegenüber dem brasilianischen Fußballer Vinicius Junior von Real Madrid in der Stadt Madrid wurden Haftstrafen verhängt. Das Madrider Provinzgericht verkündete heute sein Urteil gegen vier Fans, die am 26. Januar 2023, vor dem Viertelfinalspiel des spanischen Königspokals zwischen Real Madrid und Atletico Madrid, eine schwarze Puppe im Trikot von Vinicius Junior an einer Brücke in der Nähe der Trainingsanlagen von Real Madrid aufgehängt hatten. Es wurde festgestellt, dass die Angeklagten am Tatort zudem ein Banner mit der Aufschrift „Madrid hasst Real Madrid“ entrollt hatten und einer von ihnen diese Aktion in den sozialen Medien verbreitete. 

Während die Täter vor Gericht ihre Schuld einräumten und Reue zeigten, wurden sie jeweils wegen eines Hassverbrechens verurteilt. Das Gericht verhängte gegen einen der Angeklagten eine Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, gegen die anderen jeweils eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten. Zudem wurde entschieden, dass die Angeklagten die verhängten Geldstrafen zahlen müssen, sich Vinicius Jr. vier Jahre lang nicht auf mehr als 1.000 Meter nähern und keinerlei Kontakt zu ihm aufnehmen dürfen.

Darüber hinaus ist es ihnen während dieses Zeitraums untersagt, bei Sportveranstaltungen Fußballstadien zu betreten oder sich diesen zu nähern.

Die „Königlichen“ erklärten, dass sie dem Spieler in diesem und vielen weiteren laufenden Verfahren zur Seite stehen werden und weiterhin daran arbeiten, die Werte des Vereins zu schützen und jede Form von rassistischem Verhalten in der Welt des Sports zu beseitigen.


Nachrichtenquelle: İHA

Strafsache Spanien Real Madrid