Hakan Çalhanoğlu äußert sich nach Portugal-Spiel zu Arda Güler: 'Es gibt Dinge, die ihr nicht wisst'
Nationalmannschaftskapitän Hakan Çalhanoğlu äußerte sich nach der 0:3-Niederlage gegen Portugal. Çalhanoğlu sagte: 'Es ist nicht das Ende der Welt. Wir hatten von Anfang an das Ziel, die Gruppenphase zu überstehen. Diese Chance haben wir immer noch.' Çalhanoğlu äußerte sich zudem zu Arda Güler und Montella.
EURO 2024 Nach der Niederlage gegen Portugal im zweiten Spiel der Gruppe F äußerte sich Kapitän Hakan Çalhanoğlu von der türkischen Nationalmannschaft auf einer Pressekonferenz.
Hier sind die wichtigsten Aussagen von Hakan Çalhanoğlu:
''ES SIND DINGE PASSIERT, DIE WIR NICHT WOLLTEN''
"Nach dem gestrigen Spiel ist alles schwieriger, aber es ist nicht das Ende der Welt. Wir hatten von Anfang an das Ziel, die Gruppenphase zu überstehen. Diese Chance haben wir immer noch. Gestern haben wir nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, aber es ist noch nichts vorbei. Wir haben noch ein Spiel vor uns. Unsere Mannschaft glaubt daran. Im Spiel sind Dinge passiert, die wir nicht wollten, es gab Pech. Das sind Dinge, die im Fußball vorkommen. Wichtig ist, dass unsere Mannschaft immer noch daran glaubt. Wir haben nach dem Spiel gesprochen. Wir werden nach vorne schauen, wir müssen nach vorne schauen. Ich hoffe, dass wir diese Gruppe überstehen werden."
"ES GIBT VIELES, DAS IHR NICHT WISST"
Hakan erklärte, dass sie die Sprechchöre für Arda Güler gehört hätten: "Wir haben die Arda-Sprechchöre gehört. Arda ist sehr wertvoll für uns, jeder ist wertvoll. Manchmal wisst ihr nicht, was im Training oder innerhalb der Mannschaft passiert.
Ihr kennt Ardas Verletzung nicht. In dieser Hinsicht muss ich den Trainer schützen. Arda hatte eine Leistenverletzung. Sonst hätte er gespielt. Sie haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen. Der Trainer weiß das besser, er hat es nicht nach außen getragen. Es steht uns nicht gut zu Gesicht, manche Dinge nach außen zu tragen.
Dass Arda erst später ins Spiel kam, hatte seinen Grund. Er hatte Probleme mit der Leiste. Er wurde zur Schonung draußen gelassen, damit er für das letzte Spiel bereit ist."
"WIR FALLEN AUS DEM SPIEL"
Hakan sagte, dass sie als Land eine emotionale Struktur hätten: "Wir sind im Allgemeinen emotionale Menschen, als Land sind wir so. Man darf nicht vergessen, dass Portugal eine starke Mannschaft ist. Sie haben Qualitätsspieler. Sie sind Favoriten wie Deutschland und Spanien. Hätten wir Portugal schlagen können? Ja, wir hätten sie schlagen können, aber wenn wir 0:1 oder 0:2 zurückliegen, fallen wir aus dem Spiel.
Das müssen wir verbessern. Es gab den Vorfall zwischen Samet und Altay. Manchmal sprechen wir auf dem Platz, aber man hört es nicht. Das ist etwas, das im Fußball passiert, wichtig ist, sie wieder aufzurichten. Hier gibt es kein 'Ich', sondern ein 'Wir'. Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Wir sind nicht am Ende des Weges. Es geht weiter.
Es wird ein sehr schweres Spiel, aber wir glauben daran und deshalb werden wir weitermachen."
"ICH GLAUBE DARAN, DASS WIR ES SCHAFFEN WERDEN"
"Wir haben immer das Schwierige geschafft, das wisst ihr. Wir haben Kroatien auswärts geschlagen und sind als Gruppensieger hervorgegangen. Im Island-Spiel haben wir das Schwierige geschafft. Wir sind daran gewöhnt. Das ist nichts Neues. Ich glaube daran, dass wir das auch schaffen werden."
"WIR SIND EIN EMOTIONALES LAND"
"Wir sind im Allgemeinen emotionale Menschen, als Land sind wir so. Man darf nicht vergessen, dass Portugal eine starke Mannschaft ist. Sie haben Qualitätsspieler. Sie sind Favoriten wie Deutschland und Spanien. Hätten wir Portugal schlagen können? Ja, wir hätten sie schlagen können, aber wenn wir 0:1 oder 0:2 zurückliegen, fallen wir aus dem Spiel. Das müssen wir verbessern. Es gab den Vorfall zwischen Samet und Altay. Manchmal sprechen wir auf dem Platz, aber man hört es nicht.
Das ist etwas, das im Fußball passiert, wichtig ist, sie wieder aufzurichten. Hier gibt es kein 'Ich', sondern ein 'Wir'. Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen. Wir sind nicht am Ende des Weges. Es geht weiter. Es wird ein sehr schweres Spiel, aber wir glauben daran und deshalb werden wir weitermachen. Ihr wisst nicht, was passiert ist. Ihr kennt Ardas Verletzung nicht. In dieser Hinsicht muss ich den Trainer schützen. Arda hatte eine Leistenverletzung. Sonst hätte er gespielt.
Sie haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen. Der Trainer weiß das besser, er hat es nicht nach außen getragen. Es steht uns nicht gut zu Gesicht, manche Dinge nach außen zu tragen. Dass Arda erst später ins Spiel kam, hatte seinen Grund. Er hatte Probleme mit der Leiste. Er wurde zur Schonung draußen gelassen, damit er für das letzte Spiel bereit ist."
Nachrichtenquelle: 12punto
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