İbrahim Hacıosmanoğlu betont Gleichberechtigung: 'Derbys sollten von Schiedsrichterinnen geleitet werden'
Der Präsident des türkischen Fußballverbandes, İbrahim Hacıosmanoğlu, betonte, dass Derbyspiele von Schiedsrichterinnen geleitet werden sollten.
Der türkische Fußballverband (TFF) veranstaltete anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März eine Veranstaltung in den TFF Hasan Doğan Nationalmannschafts-Trainings- und Ausbildungszentren. Im Rahmen der Veranstaltung fanden das Panel "Entscheidungsträgerinnen im türkischen Fußball" sowie ein Gespräch zum Thema "Ausbildung für Schiedsrichterinnen" statt.
Der Präsident des Fußballverbandes, İbrahim Hacıosmanoğlu, erklärte in seiner Rede bei der Veranstaltung, dass er sich wünsche, dass Derbyspiele von Schiedsrichterinnen geleitet werden. Hacıosmanoğlu sagte: "Ich glaube an die Bedeutung der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Anstatt ausländische Schiedsrichter die Derbys leiten zu lassen, ist es mein größter Traum, dass eine Schiedsrichterin aus unseren eigenen Reihen diese Aufgabe übernimmt."
DIE HERAUSFORDERUNGEN FÜR SCHIEDSRICHTERINNEN
Der Vorsitzende des Zentralen Schiedsrichterausschusses, Ferhat Gündoğdu, wies auf die Schwierigkeiten hin, mit denen Schiedsrichterinnen konfrontiert sind. Gündoğdu äußerte: "Unsere Schiedsrichterinnen erleben mehr Schwierigkeiten als ihre männlichen Kollegen. Doch ihr Ehrgeiz und ihre Entschlossenheit sind bewundernswert."
Gündoğdu gab an, dass es in der Türkei insgesamt 610 Schiedsrichterinnen gebe, und betonte, dass diese Zahl erhöht werden müsse. Zudem wies er auf die Verpflichtung hin, dass Schiedsrichterinnen die gleichen Laufanforderungen wie ihre männlichen Kollegen erfüllen müssen, um in Profiligen eingesetzt zu werden, und lobte den Einsatz, den die Schiedsrichterinnen in dieser Hinsicht zeigen.
Gündoğdu sagte: "Im Januar haben wir 42 unserer Schiedsrichterinnen in die Klassifizierungskader aufgenommen. Unser Ziel ist es, dass unsere Schiedsrichterinnen häufiger auf dem Platz stehen und auch im VAR-Team eingesetzt werden können." Er fügte hinzu, dass die Arbeiten fortgesetzt würden, damit im kommenden Jahr mindestens eine Schiedsrichterin in der A-Liga zum Einsatz komme.
Nachrichtenquelle: 12punto
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