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Neues Kapitel im Wettskandal: Schiedsgericht weist Einsprüche zurück, Karrieren dieser Schiedsrichter beendet

Das Schiedsgericht des türkischen Fußballverbandes (TFF) hat die Einsprüche von 67 Schiedsrichtern zurückgewiesen, die wegen der Teilnahme an Sportwetten sanktioniert wurden. Zusammen mit den 82 Schiedsrichtern, die keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt haben, sind die Sperren für insgesamt 149 Unparteiische rechtskräftig. Die Verfahren gegen Zorbay Küçük, Melih Kurt und Mertcan Tubay dauern vor dem Schiedsgericht noch an.

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Neues Kapitel im Wettskandal: Schiedsgericht weist Einsprüche zurück, Karrieren dieser Schiedsrichter beendet

Das TFF-Schiedsgericht setzt seine Untersuchungen zu den Schiedsrichtern fort, die aufgrund von Verdachtsmomenten im Zusammenhang mit Sportwetten mit Sperren belegt wurden. In einer Erklärung des Verbandes wurde mitgeteilt, dass das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) gegen insgesamt 149 Schiedsrichter Sperren zwischen 8 und 12 Monaten verhängt hat. 67 dieser Personen hatten gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt.

82 SCHIEDSRICHTER LEGTEN KEINEN EINSPRUCH EIN

Das Schiedsgericht prüfte die eingegangenen Anträge einzeln und bestätigte die Sperren. Es wurde berichtet, dass 82 vom PFDK sanktionierte Schiedsrichter keinerlei Einspruch erhoben haben. Damit sind die Strafen für insgesamt 149 Schiedsrichter rechtskräftig geworden. Mit diesen Entscheidungen sind die Karrieren der betroffenen Schiedsrichter offiziell beendet.

Unterdessen wurde bekannt gegeben, dass die Untersuchungen gegen die an das PFDK überwiesenen Schiedsrichter Zorbay Küçük, Melih Kurt und Mertcan Tubay vor dem Schiedsgericht fortgesetzt werden.

WAS WAR PASSIERT?

TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu hatte am 27. Oktober erklärt, dass 152 Schiedsrichter an Sportwetten teilgenommen hätten, und die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hatte angekündigt, die Ermittlungen auszuweiten.

Hacıosmanoğlu gab zudem an, dass insgesamt 371 Schiedsrichter Wettkonten besäßen und bei 152 von ihnen eine aktive Teilnahme an Wetten festgestellt worden sei. Nach diesem Prozess wurde bekannt gegeben, dass das PFDK 149 Schiedsrichter mit Sperren zwischen 8 und 12 Monaten belegt habe und die Akten von 3 weiteren Schiedsrichtern sich noch in der Prüfungsphase befänden.

Im Zuge der Ermittlungen wurden Haftbefehle gegen 21 Verdächtige, darunter 17 Schiedsrichter, erlassen. Unter den 19 festgenommenen Personen befanden sich auch der Präsident von Eyüpspor, Murat Özkaya, sowie Erkan Arslan, Nevzat Okat und Yakup Yapıcı; insgesamt 8 Personen wurden inhaftiert.

1024 FUSSBALLSPIELER AN DAS PFDK ÜBERWIESEN

Der Verband hatte im Rahmen der Wett-Ermittlungen 1024 Fußballspieler vorsorglich an das PFDK überwiesen. In der Erklärung hieß es, dass neben 27 Spielern aus der Trendyol Süper Lig, 77 aus der Trendyol 1. Lig, 282 aus der Nesine 2. Lig und 629 aus der Nesine 3. Lig auch 9 Profispieler disziplinarisch belangt wurden.

Es wurde mitgeteilt, dass der Fall von 47 Fußballspielern, bei denen lediglich eine einzige Wettbewegung festgestellt wurde, erneut geprüft werde, sobald Unterlagen der zuständigen Institutionen vorliegen, um irreparable Schäden zu vermeiden.

Nach Abschluss der Ermittlungen wurde bekannt gegeben, dass das PFDK gegen die Fußballspieler Sperren zwischen 45 Tagen und 12 Monaten verhängt hat.


Nachrichtenquelle: 12punto

Wettskandal TFF-Schiedsgericht