Okan Buruk zieht vor das Verfassungsgericht und den EGMR
Galatasaray-Trainer Okan Buruk erinnerte nach dem 4:0-Sieg gegen Antalyaspor an die einwöchige Sperre, die er aufgrund seiner Äußerungen nach dem Derby gegen Fenerbahçe erhalten hatte, und erklärte: „Wir sind damit vor das Schiedsgericht gezogen. Ich werde beim Verfassungsgericht und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde einlegen. Ich werde mein Recht suchen. Ich kann einen Schiedsrichter mögen oder nicht. Niemand kann darüber entscheiden.“
Am 28. Spieltag der Süper Lig besiegte der Tabellenführer Galatasaray Antalyaspor zu Hause mit 4:0 durch Tore von Osimhen (3) und Morata. Mit diesem Ergebnis erhöhten die Gelb-Roten ihr Punktekonto auf 71 und bauten den Vorsprung auf ihren engsten Verfolger Fenerbahçe bei einem Spiel mehr auf 10 Punkte aus.
Galatasaray-Trainer Okan Buruk äußerte sich nach dem 4:0-Sieg gegen Antalyaspor gegenüber dem Sender beIN Sports.
Buruk behauptete, dass ihm bei der kleinsten Äußerung über das Geschehen außerhalb des Platzes sofort eine Strafe drohe.
Buruk erinnerte daran, dass er für seine Aussagen nach dem Fenerbahçe-Derby am 25. Spieltag bestraft wurde, und bewertete die Situation wie folgt: "Wir müssen uns auf das Spiel konzentrieren. Ich weiß, dass bei der kleinsten Äußerung über das Geschehen außerhalb des Platzes eine Strafe auf mich wartet. Darauf muss ich achten. Nach dem Fenerbahçe-Spiel habe ich eine sehr demokratische Rede gehalten, für die ich eigentlich nicht hätte bestraft werden dürfen. Ohne jeden Grund erhielt ich eine Sperre von einem Spiel. Wir sind damit vor das Schiedsgericht gezogen. Ich werde beim Verfassungsgericht und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde einlegen. Ich werde mein Recht suchen. Ich kann einen Schiedsrichter mögen oder nicht. Niemand kann darüber entscheiden. Es mag Momente geben, in denen wir traurig oder wütend sind. Wir sind Menschen, aber ich versuche immer, gegenüber meinen Spielern und meinem Umfeld positiv zu bleiben. Man sagt mir immer: 'Mach dir keinen Kopf', aber ich bin guter Dinge und mache mir aus nichts einen Kopf. Es ist für uns sehr wichtig, uns nur auf das Spiel zu konzentrieren. Sie versuchen ohnehin, uns in eine andere Richtung zu ziehen. Solange wir uns nicht dorthin ziehen lassen, wo sie uns haben wollen, werden wir unseren Erfolg auf dem Platz steigern."
Nachrichtenquelle: 12punto
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