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Uğur Dündar äußert sich zum Supercup! 'Dann laufen wir eben nicht auf'

Der Vorsitzende des Hohen Divan-Rates von Fenerbahçe, Uğur Dündar, äußerte sich nach der Atatürk- und Nationalhymnen-Krise in Saudi-Arabien. Dündar erklärte: "Die saudische Seite hat weder das Aufwärmen mit diesen T-Shirts noch das Tragen dieses Banners erlaubt. Ali Koç und unsere Vorstandskollegen sagten daraufhin: 'Dann laufen wir eben nicht auf', so ist die Lage."

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Uğur Dündar äußert sich zum Supercup! 'Dann laufen wir eben nicht auf'

Uğur Dündar, der Vorsitzende des Hohen Divan-Rates von Fenerbahçe, bewertete gegenüber TELE1 die Berichte, wonach Galatasaray und Fenerbahçe nach der Atatürk- und Nationalhymnen-Krise in Saudi-Arabien beschlossen hätten, nicht zum Spiel anzutreten.

Uğur Dündar erklärte, dass der Wunsch der Fenerbahçe-Mannschaft, sich vor dem Spiel mit T-Shirts mit Atatürk-Porträts aufzuwärmen und mit einem Banner mit der Aufschrift „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“ aufzulaufen, von der saudischen Führung abgelehnt wurde, und fügte hinzu: "Ali Koç und unsere Vorstandskollegen sagten daraufhin: 'Dann laufen wir eben nicht auf'", so die Aussage.

Dündars Erklärung im Wortlaut:

"Fenerbahçe ist mehr als nur ein Sportverein; es ist die wichtigste zivilgesellschaftliche Organisation der Türkei, die mit dem nationalen Befreiungskampf und Atatürk identifiziert wird, die Werte der Republik verinnerlicht hat und zu Recht als die letzte Bastion der Republik bekannt ist. Fenerbahçe wollte zum Aufwärmen vor dem heutigen Spiel mit T-Shirts auflaufen, die zum 100-jährigen Jubiläum produziert wurden und das Porträt von Atatürk auf der Brust tragen. Vor dem Spiel wollten sie zudem mit einem Banner auf dem Platz stehen, das auf der einen Seite das Porträt unseres großen Führers Atatürk und auf der anderen Seite unsere glorreiche Flagge sowie den Spruch ‚Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt‘ zeigt. Nach den Informationen, die wir bisher erhalten haben, hat die saudische Seite weder das Aufwärmen mit diesen T-Shirts noch das Tragen dieses Banners erlaubt. Ali Koç und unsere Vorstandskollegen sagten daraufhin: 'Dann laufen wir eben nicht auf'. So ist die Lage.

Fenerbahçe und Galatasaray wollten das Spiel ursprünglich in Deutschland austragen. Deutschland lehnte dies jedoch aus Sicherheitsgründen ab. Da Saudi-Arabien den Fokus auf internationale Turniere legt, wurde dies auf Vorschlag des Verbandes akzeptiert. Doch angesichts der bekannten Sensibilität von Fenerbahçe gegenüber Atatürk und der unbestreitbaren Verbundenheit mit den Werten der Republik, tragen sie diesen Geist an jeden Ort, an dem dieses Spiel stattfindet.

Der türkische Fußballverband TFF steht mit den saudischen Behörden in Kontakt. Aber wir können das nicht zulassen. Wenn nötig, zieht sich die Mannschaft vom Platz zurück. Wir werden das Spiel auf unserem eigenen Boden mit dem Atatürk-Porträt und unserem Banner bestreiten.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Fenerbahçe Galatasaray Saudi-Arabien Uğur Dündar