Konten mit weniger Followern werden sichtbarer
Mit dem neuen Algorithmus wird X Beiträge von Konten mit weniger Followern stärker hervorheben.
Derzeit sehen Nutzer auf X nur populäre Konten, Konten, denen ihre Freunde folgen, oder Konten, denen sie selbst folgen. Mit dem neuen Algorithmus wird die Plattform Inhalte, die für die Interessen der Nutzer relevant sein könnten, in deren Feed integrieren.
Diese Änderung stellt eine bedeutende Chance für Konten mit weniger Followern dar, da sie die Möglichkeit erhalten, durch das Teilen ansprechender Beiträge ein Publikum aufzubauen.
X-CEO Linda Yaccarino erklärte in einer Stellungnahme zum neuen Algorithmus: „Das Ziel von X ist es, sicherzustellen, dass alle Nutzer Zugang zu kreativen Inhalten haben. Mit dem neuen Algorithmus wollen wir erreichen, dass die Arbeiten von Nutzern mit weniger Followern ein größeres Publikum erreichen.“
Yaccarino gab zudem bekannt, dass im Rahmen des Programms zur Beteiligung an Werbeeinnahmen bereits 20 Millionen Dollar ausgezahlt wurden.
TikTok kooperiert mit Musikgiganten
TikTok, das kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzererfahrung ergreift, hat auch im Musikbereich einen wichtigen Schritt vollzogen. Die populäre App hat die weltweit führenden Musikplattformen Spotify und Apple Music integriert. Durch diese Integration können TikTok-Nutzer nun Songs, die ihnen gefallen, direkt zu ihren Spotify- oder Apple Music-Playlists hinzufügen, ohne die App verlassen zu müssen.
Diese Integration ist auch für Spotify und Apple Music eine bedeutende Entwicklung. Beide Plattformen können durch den Zugriff auf die große Nutzerbasis von TikTok mehr Hörer gewinnen.
Es wird erwartet, dass diese neue Funktion, die derzeit nur Nutzern im Vereinigten Königreich und in den USA zur Verfügung steht, in Zukunft für alle Länder freigeschaltet wird.
Meta plant eine weitere Brücke zwischen Threads und Instagram
Die Direktnachrichtenfunktion für Threads ist seit einiger Zeit ein Thema. Instagram-Chef Adam Mosseri erklärte, dass es keine Pläne für ein eigenes DM-Postfach (Direct Message) für Threads gebe, betonte jedoch, dass an Lösungen gearbeitet werde, damit Nutzer miteinander kommunizieren können.
Als Antwort auf einen Threads-Beitrag von Platformer-Autor Casey Newton am Dienstag erklärte Mosseri, dass die Zurückhaltung, DMs direkt in Threads zu integrieren, auf Instagram zurückzuführen sei. Er wies darauf hin, dass man nach Lösungen suche, um den Bedarf an Nachrichtenübermittlung auf der Plattform direkt über Instagram DMs abzuwickeln.
Nachrichtenquelle: 12punto
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