Krankheit des digitalen Zeitalters: Was ist Nomophobie und wie wird sie behandelt?
Experten weisen darauf hin, dass die als Nomophobie bezeichnete Handysucht zahlreiche Probleme in den Bereichen Soziales, Produktivität und psychische Gesundheit mit sich bringt, und betonen, dass viele Menschen sich unwohl fühlen, wenn sie von ihrem Mobiltelefon getrennt sind. Was ist Nomophobie und wie wird sie behandelt? Hier ist die Antwort...
Es ist bekannt, dass Personen, die daran gewöhnt sind, sich in virtuellen Umgebungen zu verwirklichen, den direkten Austausch in der realen Welt meiden. Mobiltelefone begleiten den Einzelnen mittlerweile an den Esstisch, auf die Toilette, zum Sport, ins Bett – kurz gesagt: in jeden Lebensbereich.
Die als Krankheit des digitalen Zeitalters bezeichnete 'Nomophobie' steht derzeit im Fokus der sozialen Medien.
Bei manchen Menschen entsteht ein beklemmendes Gefühl, sobald sie von ihrem Mobiltelefon getrennt sind.
Fühlen Sie sich also unwohl, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt von Ihrem Mobiltelefon getrennt sind?
Wenn wir von Nomophobie sprechen, lautet die Antwort auf diese Frage 'Ja'. Die betroffene Person erwartet sehnsüchtig, das Telefon so schnell wie möglich wieder in die Hand zu nehmen.
Ein schwacher oder leerer Akku ist für diese Menschen eine Quelle der Sorge.
DIE GANZE AUFMERKSAMKEIT GILT DEN SMARTPHONES
Aus Angst, eine Benachrichtigung zu verpassen, kontrollieren sie häufig den Bildschirm. Diese Personen, die daran gewöhnt sind, sich in virtuellen Umgebungen zu verwirklichen, ziehen es vor, in der realen Welt nicht zu interagieren, oder sie sind in einer Umgebung nur körperlich anwesend; ihre gesamte Aufmerksamkeit gilt ihren Smartphones.
Ein Schüler oder Arbeitnehmer hat Schwierigkeiten, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren, da er den Fokus nicht vom Telefon abwenden kann. Dieser Gegenstand, von dem er sich nicht trennen kann, begleitet ihn nun an den Esstisch, auf die Toilette, zum Sport, ins Bett – kurz gesagt: er ist ein ständiger Begleiter in jedem Lebensbereich.
Es wird darauf hingewiesen, dass Jugendliche und junge Erwachsene die häufigsten Nutzer von Mobiltelefonen sind und Nomophobie in diesen Altersgruppen besonders oft auftreten kann.
WIE WIRD NOMOPHOBIE BEHANDELT?
Bei der Behandlung von Nomophobie ist es notwendig, die tieferliegenden Probleme anzugehen, die dazu führen, dass dieses Verhalten zunimmt und die Funktionsfähigkeit im Alltag negativ beeinflusst.
Es ist nicht realistisch zu erwarten, dass sich Einzelpersonen von ihrem Mobiltelefon lösen, ohne zuvor ihre Bedürfnisse, ihre Ängste bezüglich des Überlebens und die Bedeutung, die das Mobiltelefon für sie hat, korrekt bewertet zu haben.
An diesem Punkt ist es hilfreich, Unterstützung von Fachleuten für psychische Gesundheit, insbesondere von Suchtexperten, in Anspruch zu nehmen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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