Quelle der Heilung: Die Vorteile von Lindenblütentee
Lindenblütentee, der durch das Aufbrühen von Blüten und Blättern zubereitet wird, wird seit Jahrhunderten häufig zur Behandlung von Husten und Erkältungen eingesetzt. Dank seiner Wirkstoffe trägt Lindenblütentee dazu bei, die Körpertemperatur zu erhöhen und das Schwitzen zu fördern. Die 5 wichtigsten Vorteile dieser Heilpflanze wurden nun bekannt.
Lindenblütentee reduziert aufgrund seiner beruhigenden Wirkung Herzklopfen und die Auswirkungen von Bluthochdruck. Es wird zudem angenommen, dass die Blüten die Behandlung von Epilepsie unterstützen. Ernährungsberaterin Betül Merd erläuterte die Vorteile des beliebten Heißgetränks für kalte Tage.
Die Linde ist ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Malvengewächse, der auf der Nordhalbkugel beheimatet ist, etwa 30 Arten umfasst und durch seine asymmetrischen Blätter auffällt.
Die Linde, der gemeinsame Name für Bäume der Gattung Tilia, ist für ihre wohlriechenden, cremefarbenen Blüten bekannt. Überraschenderweise enthält Lindenblüte auch Koffein.
Da eine Tasse jedoch nicht mehr als 226 Mikrogramm (0,226 Milligramm) Koffein enthält, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie den Schlaf negativ beeinflusst. Seit dem Mittelalter werden die Blüten des Lindenbaums verwendet, um das Schwitzen zu fördern.
WIRKT DURCH ANREGUNG DES SCHWITZENS
Lindenblütentee wird eingesetzt, um bei fieberhaften Erkältungen und Infektionen das Schwitzen anzuregen, verstopfte Nasen zu befreien sowie Halsreizungen und Husten zu lindern. Die Linde hat zudem eine beruhigende Wirkung. Es liegen jedoch keine klinischen Daten vor, die diese Wirkungen belegen. Die seit Jahrhunderten bekannte Wirkung der Linde ist durch Erfahrungswerte bestätigt.
1. Lindert Erkältungssymptome. Lindenblütentee hilft bei trockenem Husten, der im Verlauf von Schnupfen sowie virusbedingten Grippeerkrankungen oder Covid auftritt.
2. Reduziert Ängste und senkt den Blutdruck.
3. Wirkt gegen die negativen Auswirkungen von Migräne oder nervöser Anspannung sowie Schluckbeschwerden und verschiedenen Arten von Krämpfen.
4. Wird bei Leber- und Gallenblasenbeschwerden sowie zur Behandlung von Durchfall eingesetzt.
5. Die Lindenblüte besitzt zudem harntreibende und schleimlösende Eigenschaften.
GUT BEI HERZERKRANKUNGEN
Es gibt verschiedene Darreichungsformen der Linde. Es wurden jedoch keine neuen klinischen Studien durchgeführt, die eine bestimmte Dosierung unterstützen. Empfehlungen zur Verwendung von Kräutertees zufolge sollten nicht mehr als 2-4 Gramm Lindenblüten pro Tag konsumiert werden. Untersuchungen haben zudem ergeben, dass Patienten mit einer Vorgeschichte von Herzerkrankungen Lindenblütentee nicht im Übermaß konsumieren sollten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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