Soziale Medien: Wege zum Schutz der digitalen Identität von Kindern
Dass Eltern Fotos und Videos ihrer Kinder auf verschiedenen Social-Media-Plattformen teilen, ist heutzutage weit verbreitet. Das Teilen von Inhalten, die Kinder betreffen, bringt jedoch verschiedene Risiken mit sich, an die Eltern anfangs möglicherweise nicht gedacht haben. Wir haben zusammengefasst, was getan werden muss, um die digitale Identität von Kindern zu schützen...
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Erstellung einer digitalen Identität für Kinder den Boden für spätere Angriffe wie Deepfakes, Datenlecks und Identitätsdiebstahl bereitet.
Die digitale Identität eines Kindes entsteht mit dem ersten Social-Media-Beitrag über es. Auch wenn viele dies als unschuldige Möglichkeit wahrnehmen, mit anderen Familienmitgliedern oder Eltern in Kontakt zu bleiben, kann das Teilen von Inhalten über Kinder zu einigen Gefahren führen.
Einige Risiken, wie Mobbing oder Missbrauch durch Fremde, sind weithin bekannt. Doch mit der technologischen Entwicklung nutzen bösartige Kriminelle künstliche Intelligenz und Datensammel-Apps, um durch Deepfakes, Datenlecks und Identitätsdiebstahl an persönliche Informationen zu gelangen.
'ANFÄLLIG FÜR MISSBRAUCH'
Experten warnen: "Wenn die Social-Media-Profile der Eltern öffentlich sind, wird dieses reichhaltige Informationsarchiv für jeden zugänglich und potenziell anfällig für Missbrauch."
7 WEGE ZUM SCHUTZ DER DIGITALEN IDENTITÄT VON KINDERN
1. Wählen Sie sichere Methoden zum Teilen: Anstatt Fotos und Videos Ihres Kindes in sozialen Netzwerken zu teilen, nutzen Sie sichere, private (verschlüsselte) Instant-Messaging-Apps.
2. Schränken Sie ein, wer Ihre Beiträge sehen kann: Vermeiden Sie es, Fotos Ihres Kindes mit all Ihren Social-Media-Followern zu teilen. Erstellen Sie geschlossene Gruppen mit Ihrer Familie und engen Freunden und bitten Sie diese, Bilder Ihrer Kinder nicht online zu teilen.
3. Schalten Sie Ortungsdienste aus: Achten Sie darauf, keine Fotos an Orten zu machen, die Ihren Standort verraten könnten, wie etwa vor dem Haus oder der Schule, und deaktivieren Sie die Ortungsdienste auf Ihrem Telefon bzw. in Ihren Apps.
4. Fragen Sie Ihr Kind um Erlaubnis, wenn es alt genug ist: Bevor Sie ein Foto oder Video Ihres Kindes online veröffentlichen, führen Sie ein Gespräch mit ihm und stellen Sie sicher, dass Sie seine Zustimmung haben. Sprechen Sie außerdem mit dem anderen Elternteil und fragen Sie nach dessen Meinung.
5. Seien Sie wählerisch beim Teilen: Wenn Sie sich entscheiden, Bilder Ihres Kindes zu teilen, seien Sie selektiv. Vermeiden Sie die Veröffentlichung bestimmter Fotos oder Videos, die die Privatsphäre Ihres Kindes jetzt oder in Zukunft gefährden könnten, wie etwa Bilder in Badekleidung oder beim Baden. Verbergen Sie das Gesicht Ihres Kindes mit Techniken wie Aufnahmen von hinten oder dem Hinzufügen von Emojis zum Schutz.
6. Erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer Online-Konten: Passen Sie die Datenschutzeinstellungen Ihrer Social-Media-Konten an, um die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge zu begrenzen. Beschränken Sie den Zugriff auf Ihre Inhalte nur auf Personen, die Sie kennen, und verhindern Sie, dass Fremde die Fotos oder Videos Ihrer Kinder sehen können.
7. Überwachen Sie die Aktivitäten Ihres Kindes in der digitalen Welt: Kinder, die aktiver im digitalen Bereich sind als ihre Eltern, können dazu führen, dass Daten preisgegeben werden, die eine Bedrohung für sie selbst und ihre Familienmitglieder darstellen könnten. Mögliche Datenlecks können sensible Informationen über Ihre Familie für Cyberkriminelle und Identitätsdiebe offenlegen.
Die Überwachung der digitalen Aktivitäten Ihres Kindes sollte jedoch unter Berücksichtigung seiner Privatsphäre und seines Vertrauens erfolgen. Bitdefender Parental Control, das dazu beiträgt, dass Ihr Kind im Internet sicherer ist, bietet mit seinem erstklassigen digitalen Schutzdienst Kindersicherungsfunktionen für die Online-Aktivitäten Ihrer Kinder, ohne die Systemleistung nennenswert zu beeinträchtigen.
Nachrichtenquelle: 12punto
Verwandte Nachrichten
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt