Warum verschärfen europäische Länder ihre Visapolitik?
Die Gründe für die Verschärfung der Visapolitik europäischer Länder gegenüber türkischen Staatsbürgern liegen in der Migrantenbevölkerung in der Türkei und den dortigen Einbürgerungsprozessen. Ein hochrangiger europäischer Diplomat erklärte, dass Sicherheitsbedenken und die steigende Nachfrage nach dauerhafter Migration die Visaverfahren deutlich gründlicher gemacht hätten.
Die Schwierigkeiten, mit denen türkische Staatsbürger in letzter Zeit bei der Beantragung von Visa für europäische Länder konfrontiert sind, bleiben ein aktuelles Thema. Ein hochrangiger europäischer Diplomat äußerte sich dazu gegenüber dem Journalisten Fatih Altaylı und erläuterte detailliert, warum die Visapolitik verschärft wurde.
Dem Diplomaten zufolge ist einer der Hauptgründe für das strengere Vorgehen europäischer Länder bei Visaprozessen für türkische Staatsbürger die Migrantenbevölkerung in der Türkei sowie die Einbürgerungen, die einem Teil dieser Bevölkerung gewährt wurden. Der Beamte erklärte, es sei bekannt, dass die Türkei bei der Vergabe der Staatsbürgerschaft keine ausreichend strengen Verfahren anwende, und sagte dazu:
„Einem Teil der Migranten in der Türkei wurde die Staatsbürgerschaft verliehen, doch wir verfügen über keine zuverlässigen Informationen zu den Details dieser Prozesse. Dies macht bei Visumanträgen tiefgreifendere Sicherheitsüberprüfungen erforderlich. Dies stellt eine große Arbeitsbelastung für unsere Visabüros dar. Schon der geringste Sicherheitszweifel kann zu einer Ablehnung des Visums führen.“
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Der europäische Diplomat äußerte zudem die Behauptung, die Türkei sei zu einem Anziehungspunkt für internationale Kriminelle geworden. Darüber hinaus wurde betont, dass das politische und wirtschaftliche Umfeld in der Türkei den Wunsch der Bürger nach einer dauerhaften Auswanderung in europäische Länder verstärke.
„Es ist bekannt, dass sich viele internationale Kriminelle in der Türkei niedergelassen haben. Zudem muss der Anstieg der Zahl türkischer Staatsbürger, die sich dauerhaft in Europa niederlassen wollen, berücksichtigt werden. Dies macht die Visaprozesse weitaus schwieriger als früher“, sagte er.
Abschließend erklärte der Diplomat, dass die Ursache für die Visaprobleme türkischer Staatsbürger nicht bei den europäischen Ländern, sondern in der aktuellen Regierungspolitik der Türkei liege.
„TÜRKISCHE STAATSBÜRGER SOLLTEN NICHT UNS, SONDERN DIE TÜRKISCHE REGIERUNG NACH DEN GRÜNDEN FÜR DIE VISAPROBLEME FRAGEN.“
Diese Erklärungen verdeutlichen, dass die Visaprozesse nicht nur ein bürokratisches Problem darstellen, sondern auch von der Innenpolitik der Türkei beeinflusst werden. Die Verschärfung der Visapolitik europäischer Länder stößt bei türkischen Staatsbürgern auf großen Widerstand.
Nachrichtenquelle: 12punto
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