Aktuelle Entwicklung im Fall 'Ayhan Bora Kaplan': 3 Personen vom Dienst suspendiert
Im Rahmen der Ermittlungen zum Fall der kriminellen Vereinigung Ayhan Bora Kaplan gibt es eine neue Entwicklung. Bei der Polizeidirektion Ankara wurden 3 Personen vom Dienst suspendiert.
Im Zusammenhang mit dem Fall der kriminellen Vereinigung Ayhan Bora Kaplan hat sich eine bemerkenswerte Entwicklung ereignet.
Das Innenministerium gab bekannt, dass der stellvertretende Polizeipräsident von Ankara, der Leiter der Abteilung zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens der Polizeidirektion Ankara sowie dessen Stellvertreter von ihren Ämtern suspendiert wurden.
In der Erklärung des Ministeriums heißt es: "Um die in den sozialen Medien erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit einer organisierten kriminellen Vereinigung in Ankara aufzuklären, wurden der stellvertretende Polizeipräsident von Ankara, der Leiter der Abteilung zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens der Polizeidirektion Ankara sowie dessen Stellvertreter durch die vom Innenministerium beauftragten zivilen Inspektoren im Interesse eines ordnungsgemäßen Ermittlungsverfahrens vom Dienst suspendiert."
DIE ANKLAGESCHRIFT ZUM FALL 'AYHAN BORA KAPLAN'
In der Anklageschrift wird dargelegt, dass die kriminelle Vereinigung, der die Angeklagten angehören, auf Anweisung und mit Wissen von Kaplan zu verschiedenen Zeitpunkten die Tötung von Mahfuz Tatar und Semih Arslan sowie die Schussverletzung einiger Personen veranlasst hat. Zudem werden ihr Freiheitsberaubung, Folter, Raub und Körperverletzung vorgeworfen.
BIS ZU 169 JAHRE HAFT GEFORDERT
In der Anklageschrift wird für Kaplan und die weiteren Organisationsleiter Fethi Koyuncu, Mutlu Ayaş, Yusuf İzzet Savaş, Kanber Keskin und Serdar Sertçelik wegen "Gründung und Leitung einer bewaffneten kriminellen Vereinigung", "vorsätzlicher Tötung", "vorsätzlicher Körperverletzung", "Freiheitsberaubung", "qualifizierten Raubes", "Folter", "Vernichtung, Verbergung oder Veränderung von Beweismitteln", "Übernahme einer Straftat" und "Begünstigung eines Straftäters" jeweils zweimal lebenslange Haft, davon einmal besonders schwer, sowie bis zu 169 Jahre und 6 Monate Haft gefordert.
Die übrigen 55 Angeklagten stehen ebenfalls mit Forderungen nach Haftstrafen unterschiedlicher Dauer vor Gericht.
Nachrichtenquelle: 12punto
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