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Minister Yerlikaya äußert sich zum 'CHP-Fahrer': 'Wir stellen uns jeder Art von Angriff entgegen'

Nachdem der Busfahrer der CHP, Gökhan Gülyurt, gestern Abend mit einem Haftantrag dem Gericht vorgeführt wurde und daraufhin Hausarrest erhielt, äußerte sich nun auch Innenminister Ali Yerlikaya zu dem Vorfall.

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Minister Yerlikaya äußert sich zum 'CHP-Fahrer': 'Wir stellen uns jeder Art von Angriff entgegen'

Gökhan Gülyurt, der Fahrer des Busses, der die CHP-Delegation auf dem Weg zum alten Parlamentsgebäude im Rahmen der Feierlichkeiten zum 23. April, dem Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes, beförderte, wurde festgenommen, weil er angeblich der Anhalteaufforderung der Polizei nicht nachgekommen war. Der stellvertretende CHP-Vorsitzende für Öffentlichkeitsarbeit und Medien sowie Abgeordnete für Adana, Burhanettin Bulut, gab bekannt, dass der Busfahrer mit einem Haftantrag dem Gericht vorgeführt und anschließend unter Hausarrest gestellt wurde.

AUCH JUSTIZMINISTER TUNÇ HATTE SICH GEÄUSSERT

Justizminister Yılmaz Tunç bewertete die aufgekommenen Vorwürfe in einer Erklärung über sein Social-Media-Konto. Minister Tunç erklärte, dass der Busfahrer festgenommen wurde, weil er das Fahrzeug auf einen Polizeibeamten zugesteuert haben soll.

AUSSAGE DES FAHRERS BEKANNT GEWORDEN

Gülyurt äußerte sich wie folgt: 'Ich bin als Fahrer für die Cumhuriyet Halk Partisi tätig. Am Tag des Vorfalls konnte ich aufgrund der hohen Dichte des Programms das Anhaltesignal nicht wahrnehmen. Später habe ich das Fahrzeug angehalten, mit den Behörden gesprochen und wir sind in Begleitung einer Eskorte weitergefahren. Ich habe keine vorsätzliche Handlung gegen den Staat oder die Polizei begangen.'

Das Gericht sah unter Berücksichtigung der vorliegenden Beweise, der Aussage des Beschuldigten und der Art und Weise des Vorfalls von einem Haftbefehl ab. Es ordnete jedoch eine gerichtliche Kontrolle an, die ein Ausreiseverbot sowie die Auflage beinhaltet, die Wohnung für einen Monat nicht zu verlassen.

Es wurde mitgeteilt, dass gegen diese Entscheidung innerhalb von zwei Wochen beim zuständigen Amtsgericht (Asliye Ceza Mahkemesi) in Ankara Einspruch eingelegt werden kann.

ERKLÄRUNG DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT

In einer Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Ankara hieß es: 'Der Tatverdächtige G.G., der am 23. April 2025 mit dem von ihm geführten Bus der Anhalteaufforderung der diensthabenden Polizeibeamten nicht nachkam und den Bus auf diese zusteuerte, wurde im Rahmen der von unserer Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen mit einem Haftantrag dem Gericht vorgeführt. Nach seiner Anhörung wurde gegen den Beschuldigten vom zuständigen Friedensgericht (Sulh Ceza Hakimliği) in Ankara wegen des Vorwurfs des 'widerständigen Verhaltens gegenüber einem Amtsträger in Tateinheit' ein Ausreiseverbot sowie die Maßnahme des Hausarrests verhängt.'

Auch Innenminister Ali Yerlikaya äußerte sich zu dem Thema. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb Yerlikaya:

'Ein Angriff mit einem Fahrzeug auf unsere Polizistin, die ihre Pflicht erfüllt, ist nicht nur eine Bedrohung gegen eine einzelne Polizistin, sondern gegen unseren Staat, unsere Ruhe und Sicherheit sowie die öffentliche Ordnung. Die Republik Türkei ist ein Rechtsstaat. Dieser rücksichtslose und grausame Angriff wird vor dem Gesetz die Antwort erhalten, die er verdient.

Wir stellen uns jeder Art von physischem oder verbalem Angriff auf unsere Polizisten, die Tag und Nacht für die Ruhe und Sicherheit unserer Nation im Einsatz sind, entgegen und werden dies auch weiterhin tun. Unsere Polizei steht im Dienste unserer Nation; sie steht unter ihrem Befehl und ist jederzeit an ihrer Seite.'



Nachrichtenquelle: 12punto

Innenminister Ali Yerlikaya CHP