Russische Touristen hatten gelacht: Mitarbeiter, der wegen unleserlichem ausländischem Kennzeichen „Putin“ auf den Beleg schrieb, wurde entlassen
Seyithan Alay, der an einer Tankstelle im Bezirk Gürsu in Bursa arbeitet, trug während eines hohen Kundenaufkommens ein ausländisches Kennzeichen, das er nicht lesen konnte, als „Putin“ in den Beleg ein. Nach dem Vorfall, über den die russischen Kunden lachten, wurde Alay fristlos gekündigt.
Bei einem Vorfall an einer Opet-Tankstelle in der Şehit Cüneyt Yıldız Caddesi im Bezirk Gürsu in Bursa betankte Seyithan Alay, der dort seit etwa 8 Monaten arbeitet, während eines hohen Kundenaufkommens ein Fahrzeug mit russischem Kennzeichen. Da das Kennzeichen kompliziert war und er die Informationen nicht klar lesen konnte, schrieb Alay „Putin“ auf den Beleg, um den Vorgang nicht zu verzögern. Als die russischen Kunden im Fahrzeug dies bemerkten, lachten sie und hielten den Moment mit ihren Handykameras fest.
Nachdem sich die Aufnahmen in kurzer Zeit in den sozialen Medien verbreitet hatten, leitete die Stationsleitung eine Untersuchung ein. Obwohl erklärt wurde, dass keine böse Absicht oder Beleidigungsabsicht vorlag, wurde Seyithan Alay entlassen.
Alay erklärte, dass an der Tankstelle während des Vorfalls viel los war, und sagte: „Ein Fahrzeug mit russischem Kennzeichen kam. Das Kennzeichen war sehr kompliziert, ich konnte es nicht lesen. In diesem Moment kam mir der Gedanke, ‚Putin‘ zu schreiben. Es war eine Situation, die rein durch den Stress entstand. Ich hatte keine bösen Absichten. Trotzdem riefen sie mich zu sich und entließen mich. Ich war sehr überrascht.“
Die Anwältin Elif Şuara Güngör, die den Fall bewertete, sagte: „Die Sanktion, die in diesem Fall gegen den Arbeitnehmer angewendet werden könnte, ist keine Entlassung; höchstens, falls ein Schaden entstanden ist, ein Abzug vom Tageslohn. Dass der Arbeitnehmer zuvor in keiner Weise angehört wurde und er trotz seines Handelns nach Treu und Glauben zur Kündigung gezwungen wurde, stellt einen Rechtsmissbrauch dar. In diesem Fall wird sich später herausstellen, dass die Kündigung ungerechtfertigt war.“
Der Vorfall fand auch in den sozialen Medien ein breites Echo. Während zahlreiche Nutzer darauf reagierten, dass ein Mitarbeiter aufgrund einer spontanen Reaktion arbeitslos wurde, äußerten einige Nutzer, dass die getroffene Entscheidung unverhältnismäßig sei.
Nachrichtenquelle: İHA
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