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Strafmaß für den Mörder von Lehrerin Fatma gefordert

Nach dem Mord an der Lehrerin Fatma Çelik, die an einer Highschool in Istanbul unterrichtete, wurde eine Anklageschrift erstellt, in der hohe Haftstrafen für den Angeklagten gefordert werden.

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Strafmaß für den Mörder von Lehrerin Fatma gefordert

Einzelheiten zu den Ermittlungen bezüglich des Lehrermordes, der sich am 2. März an der Borsa İstanbul Mesleki ve Teknik Anadolu Lisesi in Istanbul ereignete, sind bekannt geworden. In der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu fertiggestellten Anklageschrift wird gefordert, den Angeklagten wegen des „geplanten Mordes an einer Frau während der Ausübung ihres Dienstes aus niederen Beweggründen“ vor Gericht zu stellen.

Darüber hinaus wird in der Anklageschrift dargelegt, dass der Tatverdächtige am Tag des Vorfalls nicht nur Fatma Çelik, sondern auch andere Lehrer und Schüler töten wollte. In diesem Zusammenhang wurde beantragt, den Angeklagten zusätzlich wegen „versuchten Mordes an einem Kind aus niederen Beweggründen durch Planung“ sowie „versuchten Mordes an einem Amtsträger aus niederen Beweggründen durch Planung“ anzuklagen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Gesamtfreiheitsstrafe von bis zu 126 Jahren für den Angeklagten.

Den Informationen in der Gerichtsakte zufolge wurde der Angriff bereits Monate zuvor geplant. Auf den Aufnahmen der Überwachungskameras ist zu sehen, wie der Tatverdächtige am Tag des Vorfalls durch die Flure der Schule ging, die Klassenzimmer der Lehrer beobachtete und auf eine Gelegenheit wartete. Es stellte sich zudem heraus, dass sich der Verdächtige eine Zeit lang auf der Toilette versteckt hatte.

Im Bericht der Rechtsmedizin wurde festgestellt, dass der Verdächtige geistig gesund ist und die Tat bewusst sowie mit „Tötungsvorsatz“ begangen hat.

Digitale Beweise und Zeugenaussagen zeigten, dass der Angeklagte ein übermäßiges Interesse an gewalttätigen Spielen und Inhalten mit Massaker-Thematik hatte. Aussagen, wonach der Verdächtige in seinem Umfeld zuvor geäußert hatte, „jemanden töten zu wollen“, wurden in die Ermittlungsakte aufgenommen. Zudem wurde behauptet, dass ihm in seinem Freundeskreis in Anlehnung an die populäre ausländische Serie Dexter der Spitzname „Dexter“ gegeben wurde.


Nachrichtenquelle: 12punto