Besorgniserregender Bericht für die nächsten 5 Jahre! Rekordtemperaturen stehen bevor
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat auf Basis globaler Klimaprognosen mitgeteilt, dass für die kommenden fünf Jahre Temperaturen auf oder nahe Rekordniveau erwartet werden.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Met Office, der führende meteorologische Dienst Großbritanniens, haben einen gemeinsamen Bericht zu den globalen Temperaturprognosen für die nächsten fünf Jahre veröffentlicht. Dieser Bericht, der die wissenschaftliche Gemeinschaft beunruhigt, liefert deutliche Signale dafür, dass die Temperaturen in den kommenden Jahren historische Rekorde herausfordern werden.
In dem gemeinsam veröffentlichten Bericht heißt es: "Globale Klimaprognosen zeigen, dass für die nächsten 5 Jahre Temperaturen auf oder nahe Rekordniveau erwartet werden. Dies erhöht die Klimarisiken und deren Auswirkungen auf Gesellschaften, Volkswirtschaften und eine nachhaltige Entwicklung. Es wird prognostiziert, dass die jährliche globale Durchschnittstemperatur nahe der Erdoberfläche für jedes Jahr zwischen 2025 und 2029 um 1,2 bis 1,9 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1850-1900 (vorindustrielle Zeit) liegen wird."
Der Bericht betont insbesondere, dass der Temperaturunterschied im Vergleich zur vorindustriellen Zeit dramatische Ausmaße erreichen könnte. Experten unterstrichen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Fünfjahreszeitraum mindestens ein Jahr die 1,5-Grad-Schwelle überschreitet – die als Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte gilt –, bei 86 Prozent liegt. Zudem wurde im Bericht festgehalten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die durchschnittliche Erwärmung im Fünfjahreszeitraum von 2025 bis 2029 mehr als 1,5 Grad beträgt, auf 70 Prozent geschätzt wird.
Der Bericht zeigt auch, dass die Auswirkungen der Klimakrise nicht auf den Temperaturanstieg beschränkt bleiben werden. Die Einschätzung: "Jedes zusätzliche Grad Erwärmung führt zu schädlicheren Hitzewellen, extremen Niederschlagsereignissen, intensiven Dürren, dem Abschmelzen von Eisschilden, Meereis und Gletschern, einer Erwärmung der Ozeane und einem Anstieg des Meeresspiegels", ist ein Alarmruf für die globalen Ökosysteme.
Zudem wurde an das Ziel des Pariser Abkommens erinnert, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Angesichts der aktuellen Daten wurde jedoch erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit, dieses Ziel vorübergehend zu überschreiten, mit jedem Jahr zunimmt. Dies bedeutet, dass zukünftige Temperaturanstiege die 1,5-Grad-Grenze häufiger überschreiten könnten.
Auch die Ansichten der stellvertretenden WMO-Generalsekretärin Ko Barrett wurden in den Bericht aufgenommen. Barrett fasste das aktuelle Bild mit den Worten zusammen: "Wir haben gerade die 10 wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn erlebt. Leider zeigt dieser WMO-Bericht für die kommenden Jahre keinerlei Anzeichen einer Entspannung. Dies bedeutet, dass wir mit zunehmend negativen Auswirkungen auf unsere Volkswirtschaften, unseren Alltag, unsere Ökosysteme und unseren Planeten rechnen müssen."
Barrett betonte zudem, dass die kontinuierliche Überwachung des Klimas und regelmäßige Prognosen zu Temperaturveränderungen für Entscheidungsträger von entscheidender Bedeutung seien, um eine auf wissenschaftlichen Daten basierende Politik zu entwickeln.
Nachrichtenquelle: AA
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