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Fisch-Alarm im Schwarzen Meer

Es hat sich herausgestellt, dass die Fischbestände im Schwarzen Meer deutlich zurückgegangen sind. Experten erklärten in ihrer Untersuchung, dass Umweltverschmutzung und Überfischung wesentliche Faktoren seien.

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Fisch-Alarm im Schwarzen Meer

Während die Fischvielfalt im Schwarzen Meer an den Marktständen noch immer sichtbar ist, zeigen wissenschaftliche Daten, dass die Fischbestände abnehmen. Dr. Ahmet Şahin von der Fakultät für Meereswissenschaften der Karadeniz Teknik Üniversitesi in Sürmene wies darauf hin, dass insbesondere in den letzten 15 Jahren ein deutlicher Rückgang bei Arten wie Sardellen und Stöckern zu verzeichnen sei. Şahin erklärte, dass dieser Zustand auf zwei Hauptursachen zurückzuführen sei: Umweltverschmutzung und Überfischung.

Dr. Şahin betonte, dass die Verschmutzung an den Küsten des Schwarzen Meeres aufgrund von Müll und biologischen Abfällen zugenommen habe und dies die Fischbestände negativ beeinflusse.

Darüber hinaus stellte er fest, dass die von Fischern praktizierte Überfischung sowie fehlerhafte Fangtechniken eine bedeutende Rolle beim Rückgang der Bestände spielten. Er sagte, dass das Landwirtschaftsministerium neue Gesetze und Praktiken zur Lösung dieser Probleme entwickelt habe, bisher jedoch noch keine vollständige Erholung erreicht worden sei.

Bezüglich der Spekulationen über die Dauer der Fischereiverbote äußerte Şahin, dass solche Entscheidungen auf wissenschaftlichen Daten basieren müssten.

Şahin erklärte, dass die Meerwassertemperaturen den Fortpflanzungszyklus der Fische beeinflussen, weshalb Fangverbote unter Berücksichtigung der Wassertemperatur und des Fortpflanzungszyklus der Fische festgelegt werden sollten. Er betonte, dass das Landwirtschaftsministerium und die Universitäten diesen Prozess gemeinsam verfolgen müssten und dass Entscheidungen durch Daten aus der Praxis gestützt werden sollten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Fisch