Frost trifft Landwirtschaft: Massive Preiserhöhungen bei Gemüse erwartet!
Starke Kälteeinbrüche haben die landwirtschaftlichen Flächen getroffen und zu erheblichen Schäden an den angebauten Kulturen geführt. Erzeuger warnen die Verbraucher und weisen darauf hin, dass die Verluste auf den Feldern die Gemüsepreise um mindestens 50 Prozent in die Höhe treiben werden.
Mit dem Absinken der Temperaturen unter den Gefrierpunkt kam es auf den landwirtschaftlichen Anbauflächen zu Frostschäden, die zu großen Ernteverlusten führten. Ahencan Tayakısı, Vorsitzender der Kammer der Agraringenieure in Adana, erklärte, dass das Gemüse auf den Feldern erfroren sei. Dies werde sich in der kommenden Woche in Form von Preiserhöhungen für die Verbraucher niederschlagen, wobei die Gemüsepreise um mindestens 50 Prozent steigen dürften.

LANDWIRTE ERLITTEN SCHÄDEN, GROSSER ERNTEVERLUST
TGRT Haber gegenüber erklärte Tayakısı, dass die Lufttemperaturen auf bis zu minus 8 Grad gefallen seien, was einen schweren Schlag für die landwirtschaftlichen Erzeuger bedeute. „Derzeit befinden sich im Freilandanbau nur Wintergemüsesorten. Lauch, Spinat und verschiedene Blattgemüse sind vollständig erfroren. Da es sich um Pflanzen handelt, deren Blätter verzehrt werden, haben diese Gemüsesorten durch die Kälte großen Schaden genommen und die Ernte auf den Feldern ist praktisch vernichtet“, sagte er.
AUSWIRKUNGEN AUF VERBRAUCHER: PREISE STEIGEN UM MINDESTENS 50 PROZENT
Tayakısı betonte, dass sich dieser Verlust bei der Gemüseversorgung direkt auf die Preise auswirken werde: „Während der Erzeuger Einkommensverluste erleidet, weil er seine Ernte nicht einbringen kann, wird auch der Verbraucher durch die steigenden Preise aufgrund des knappen Angebots auf dem Markt negativ betroffen sein. Auch wenn die Schäden bei Produkten wie Tomaten, Paprika und Gurken, die in Gewächshäusern angebaut werden, etwas geringer ausfallen, ist dennoch mit einem Verlust von etwa 50 Prozent zu rechnen“, so Tayakısı.
Tayakısı wies darauf hin, dass die Auswirkungen des Frosts noch nicht vollständig absehbar seien, und betonte, dass die Preiserhöhungen nicht nur auf den Ernteverlust, sondern auch auf die gestiegenen Dieselpreise und Transportkosten zurückzuführen seien. „Wir werden die Auswirkungen auf die Preise innerhalb der nächsten Woche sehen. Es wird mit einem Anstieg von mindestens 50 Prozent gerechnet“, warnte er die Verbraucher.
Nachrichtenquelle: 12punto
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