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Istanbul erlebte den trockensten Sommer seit Jahren

Istanbul verzeichnete in diesem Sommer die niedrigsten Niederschlagsmengen der letzten 65 Jahre. Landesweit in der Türkei gingen die Sommerniederschläge im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt um 53 Prozent zurück.

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Istanbul erlebte den trockensten Sommer seit Jahren

Nach Daten des Meteorologischen Dienstes der Türkei (Meteoroloji Genel Müdürlüğü) sind die Sommerniederschläge in der Türkei im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt deutlich zurückgegangen. Während der durchschnittliche Niederschlag im Sommer zwischen 1991 und 2020 bei 64 Millimetern lag, fielen in diesem Jahr lediglich 30 Millimeter. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 58,4 Millimetern.

Der Rückgang der Sommerniederschläge erreichte in den Regionen Marmara und Schwarzmeer die niedrigsten Werte seit 65 Jahren, während in der Ägäisregion die geringsten Niederschläge der letzten 16 Jahre verzeichnet wurden. Ein ähnlicher Rückgang wurde auch in den Regionen Mittelmeer und Zentralanatolien beobachtet.

In den Regionen Marmara, Ägäis und Südostanatolien sowie in weiten Teilen der westlichen Schwarzmeerregion lag der Rückgang der Niederschlagsmengen bei über 80 Prozent. Insbesondere in Provinzen wie Çanakkale, Bilecik, Izmir und Istanbul sanken die Niederschläge im Vergleich zum Normalwert um 93, 92, 91 beziehungsweise 90 Prozent.

In diesem Sommer blieben die Niederschlagsmengen in allen Provinzen außer Trabzon unter dem Normalwert. Städte wie Amasya, Bartın, Bursa, Düzce, Edirne, Karabük, Kastamonu, Kocaeli, Malatya, Sakarya, Sinop, Tekirdağ, Yalova und Zonguldak erlebten ebenfalls die trockensten Sommer der letzten 65 Jahre.

In Denizli, im Süden und Westen von Muğla sowie in der Umgebung von Mersin und Karaman wurde hingegen stellenweise ein Anstieg der Niederschlagsmengen beobachtet. Das Gesamtbild zeigt jedoch, dass in weiten Teilen der Türkei eine ernsthafte Dürre herrscht.


Nachrichtenquelle: 12punto