Start am 1. Juli: Pfandrückerstattung für leere Flaschen
Die Türkei bereitet sich darauf vor, ab dem 1. Juli 2026 ein umfassendes Pfandsystem für Verpackungen einzuführen. Bürger werden die Möglichkeit haben, ihre Abfälle an Sammelautomaten abzugeben und den Pfandbetrag direkt als Bargeld zurückzuerhalten.
In der gesamten Türkei beginnt eine bedeutende umweltfreundliche Initiative. Ab dem 1. Juli 2026 wird ein Pfandsystem für Glas-, Kunststoff- und Aluminiumgetränkeverpackungen landesweit verpflichtend. Experten betonen, dass dieser Schritt nicht nur den Umweltschutz fördert, sondern auch einen großen Beitrag zur Wirtschaft leisten wird.
Mit dem unter der Federführung der Türkischen Umweltagentur (TÜÇA) eingeführten System für pfandpflichtige Verpackungen (DOA) wird der Abfallverfolgungsprozess vollständig digitalisiert. Im System werden alle Phasen der Verpackung von der Produktion bis zum Recycling erfasst. Ziel ist es, sowohl die Verschwendung von Rohstoffen zu verhindern als auch die Menge der in der Natur entsorgten Abfälle auf ein Minimum zu reduzieren.
Gemäß dem neuen Prozess, der im Juli beginnt, werden Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Cafés, Restaurants, Hotels, Kioske und viele weitere gewerbliche Betriebe zu Rückgabestellen. Zudem werden Bereiche wie Einkaufszentren, Krankenhäuser und Flughäfen als Recyclingzentren in das System integriert.
Die betroffenen Unternehmen sind verpflichtet, sich im Pfand-Informationsmanagementsystem (DBYS) zu registrieren. Die Registrierung kann über die Adresse „dbys.gov.tr“ abgeschlossen werden, wobei die Unternehmen über das System den für sie passenden Betreiber auswählen können.
Mit der Umsetzung werden Bürger ihre Glas-, Kunststoff- oder Aluminiumgetränkeverpackungen mit dem DOA-Logo an den festgelegten Automaten oder Sammelstellen abgeben können. Der für jede Verpackung erhaltene Pfandbetrag wird auf das digitale Konto des Nutzers übertragen. Das gesammelte Guthaben kann auf ein Bankkonto überwiesen, für Einkäufe verwendet oder bei Bedarf an Geldautomaten in bar abgehoben werden.
Auch die am System teilnehmenden Unternehmen werden von verschiedenen Anreizen profitieren. Den Betrieben werden im Rahmen der Verträge mit den gewählten Systembetreibern Unterstützungszahlungen in bestimmten Höhen gewährt. Zudem wird durch den zusätzlichen Kundenverkehr, der durch die zum Recycling kommenden Bürger entsteht, eine Zunahme der geschäftlichen Aktivität erwartet.
Die TÜÇA erwartet, dass durch dieses landesweit verbreitete System jährlich etwa 30 Milliarden TL zur Wirtschaft beigetragen werden. Damit wird eine effizientere Nutzung der Ressourcen sowie die Verbreitung von Recyclinggewohnheiten angestrebt.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger