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157.000 Arbeitnehmer müssen sich einen neuen Job suchen!

Eine neue Regelung in den Vereinigten Staaten, die von internationalen Besuchern umfassendere Daten zu ihren Social-Media-Konten verlangt, sorgt für Diskussionen über drohende Milliardenverluste für die Wirtschaft und das Risiko, dass über hunderttausend Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.

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157.000 Arbeitnehmer müssen sich einen neuen Job suchen!

Der Tourismussektor steht vor einem großen Wandel. Nach der Einführung der neuen Pflicht zur Angabe von Social-Media-Informationen im Rahmen des Electronic System for Travel Authorization (ESTA) für internationale Reisen in die Vereinigten Staaten haben Branchenvertreter und Fachorganisationen die möglichen wirtschaftlichen Folgen der Maßnahme bewertet.

Verschiedenen Organisationen, die für ihre internationalen Tourismusdaten und Branchenanalysen bekannt sind, zufolge wird nach der vorgeschlagenen Änderung ein deutlicher Rückgang der Touristenzahlen in den USA erwartet. Laut einer Studie könnte die geplante Verpflichtung zur Angabe von Social-Media-Daten, die in der kommenden Zeit in Kraft treten soll, dazu führen, dass internationale Touristen auf Ausgaben von über 15,7 Milliarden Dollar verzichten und etwa 157.000 Amerikaner ihren Arbeitsplatz verlieren.

In Umfragen zu diesem Thema geben 66 Prozent der Reisenden aus Ländern, die dem ESTA-Verfahren unterliegen, an, von den neuen Regeln zu wissen. 34 Prozent der Befragten äußern, dass sie bei einer Umsetzung der Regel in den nächsten zwei bis drei Jahren von Reisen in die USA absehen würden. Demgegenüber steht lediglich ein Anteil von 12 Prozent, der der Ansicht ist, dass die ergriffenen Maßnahmen die Reisebereitschaft erhöhen würden.

Branchenvertretern zufolge könnten die USA insbesondere für Geschäfts- und Urlaubsreisende an Attraktivität verlieren. Zudem glaubt die Mehrheit der Touristen nicht, dass die neuen Anforderungen das persönliche Sicherheitsniveau erhöhen werden. Wirtschaftsmodelle prognostizieren in Szenarien mit hohen Auswirkungen einen Rückgang der Besucherzahlen aus ESTA-Ländern um etwa 4,7 Millionen Menschen; dies entspricht einem Rückgang von 23,7 Prozent gegenüber den normalen Wachstumserwartungen. Zudem würde die prognostizierte Zahl der Arbeitsplatzverluste weit über dem monatlichen Beschäftigungszuwachs der USA liegen.

Betrachtet man die Daten der vergangenen Jahre, so zeigt sich, dass die USA im Zeitraum 2019-2025 bereits 11 Millionen internationale Besucher verloren haben. Es wird befürchtet, dass die Position des Landes auf dem globalen Tourismusmarkt mit der Einführung der neuen Regelung weiter geschwächt werden könnte. Die Wahrnehmung der US-Visum- und Einreisepolitik als restriktiver im Vergleich zu konkurrierenden Reisezielen könnte die Wettbewerbsnachteile auf dem Markt verschärfen.


Nachrichtenquelle: 12punto