600 Tonnen humanitäre Hilfe aus Frankreich für Gaza
Es wurde bekannt gegeben, dass Frankreich weitere 600 Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen schicken wird, wo Israel seine Angriffe fortsetzt.
In Frankreich fand ein Treffen zur Nachverfolgung der Beschlüsse statt, die am 9. November auf der Internationalen humanitären Konferenz für Gaza gefasst wurden.
An dem per Videokonferenz abgehaltenen Treffen nahmen unter anderem die französische Außenministerin Catherine Colonna sowie Vertreter der Europäischen Union, der Afrikanischen Union, der Vereinten Nationen (UN), von mehr als 50 Ländern und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) teil.
GAZA AUF DER TAGESORDNUNG
In einer Erklärung des Außenministeriums wurde festgehalten, dass bei dem Treffen die auf der Konferenz vom 9. November für Gaza gemachten Finanzzusagen sowie die Koordinierung zwischen den Geberstaaten, UN-Organisationen und NGOs erörtert wurden. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Menschen in Gaza dem Risiko von Epidemien und Hunger ausgesetzt seien.
In der Erklärung, in der auf die Probleme beim Zugang zu Medikamenten, Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung im Gazastreifen aufmerksam gemacht wurde, hieß es, dass einige Beschränkungen für den Gazastreifen aufgehoben werden müssten.
In der Erklärung wurde betont, dass neue Grenzübergänge in der Region geöffnet werden müssten und eine Beschleunigung der Kontrollen für humanitäre Hilfslieferungen gefordert wurde.
ZUSÄTZLICHE 2 MILLIONEN EURO UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE WHO
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass für die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im Gazastreifen tätig ist, weitere 2 Millionen Euro bereitgestellt werden und Frankreich auf dem Seeweg zusätzliche 600 Tonnen humanitäre Hilfe nach Gaza senden werde. Zudem wurde berichtet, dass Ministerin Colonna die Verpflichtung aller Parteien zur Einhaltung des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts bekräftigt habe.
AUFRUF ZU EINER 'HUMANITÄREN PAUSE'
In der Erklärung, in der es hieß, dass Colonna Frankreichs Forderung nach einer neuen dauerhaften "humanitären Pause" in der Region bekräftigte, wurde betont, dass die französische Ministerin zum Ausdruck brachte, dass diese "humanitäre Pause" zu einem dauerhaften Waffenstillstand führen müsse.
In der Erklärung hieß es: "Dies ist eine grundlegende Voraussetzung, um der Zivilbevölkerung in Gaza mehr humanitäre Hilfe zukommen zu lassen und eine politische Perspektive wiederherzustellen."
Nachrichtenquelle: AA
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