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Alarm an der Öl-Pipeline im Schwarzen Meer

Das kasachische nationale Öl- und Gasunternehmen KazMunayGaz gab bekannt, dass der Öltanker MATILDA, der in der Nähe der Anlagen des Caspian Pipeline Consortiums im Schwarzen Meer operierte, am 13. Januar Ziel eines Drohnenangriffs wurde.

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Alarm an der Öl-Pipeline im Schwarzen Meer

Der Öltanker MATILDA, der für den Öltransport im Schwarzen Meer eingesetzt wird, wurde am 13. Januar Ziel eines Drohnenangriffs (UAV). In einer Erklärung des kasachischen nationalen Öl- und Gasunternehmens KazMunayGaz wurde mitgeteilt, dass der Tanker von der kasachischen nationalen Seeschifffahrtsgesellschaft Kazmortransflot gechartert wurde.

Es wurde vermerkt, dass der Angriff in der Nähe einer Anlage des Caspian Pipeline Consortiums (CPC) stattfand.

SCHADENSBEWERTUNG DAUERT AN

In der Erklärung des Unternehmens hieß es, dass es während des Angriffs zu einer Explosion kam, jedoch kein Feuer ausbrach. Ersten Untersuchungen zufolge wurde kein schwerwiegender struktureller Schaden am Tanker festgestellt; die Besatzung blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Arbeiten zur Schadensfeststellung dauern derzeit an.

KazMunayGaz erklärte, dass nach dem Angriff gemeinsam mit Partnern und den zuständigen Behörden der technische Zustand des Schiffes bewertet werde und mögliche Risiken für die Öltransporte vom CPC-Terminal untersucht würden.

TRANSPORT GEHT WEITER, NUR EIN TERMINAL IN BETRIEB

Das kasachische Energieministerium gab in einer Stellungnahme zu dem Vorfall bekannt, dass der Öltransport über das Caspian Pipeline Consortium derzeit fortgesetzt werde, die Verladungen jedoch ausschließlich über das Terminal „VPU-1“ abgewickelt würden. Das Ministerium teilte mit, dass der Prozess genau beobachtet werde und man in ständigem Kontakt mit internationalen Partnern stehe.

CPC BEREITS FRÜHER ZIEL VON ANGRIFFEN

Der Vorfall wurde bestätigt, nachdem in ausländischen Medien berichtet wurde, dass zwei Öltanker in der Nähe des CPC-Verladeterminals im Schwarzen Meer angegriffen worden seien.

Die CPC-Pipeline, über die etwa 80 Prozent der kasachischen Ölexporte transportiert werden, war am 29. November 2025 Ziel eines Angriffs durch ukrainische Seedrohnen geworden. Infolge dieses Angriffs war das Verladeterminal „VPU-2“ außer Betrieb gesetzt worden, woraufhin Kasachstan eine vorübergehende Drosselung der Ölproduktion um 480.000 Tonnen bekannt gab.


Nachrichtenquelle: 12punto

Öl