Alevitische Verbände hatten aufgerufen: Tausende Menschen demonstrierten in Deutschland gegen das Massaker in Syrien
In der deutschen Stadt Köln veranstalteten alevitische Gemeinschaften aus Europa eine große Kundgebung, um gegen die Massaker an Aleviten in Syrien zu protestieren. Berichten zufolge nahmen Tausende Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern an der Veranstaltung auf dem Heumarkt teil.
Die Kundgebung wurde von der Konföderation der Alevitischen Gemeinden in Europa (AABK), der Föderation der Demokratischen Aleviten in Europa (FEDA) und der Föderation der Arabischen Aleviten in Europa (AAAF) organisiert und von Mitgliedern des Europäischen Parlaments (EP), Abgeordneten der CHP sowie Vertretern verschiedener politischer Parteien unterstützt. Der CHP-Abgeordnete für Hatay, Servet Muallaoğlu, der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Cemal Enginyurt, und der Vorsitzende der CHP-Föderation Deutschland, Özgür Uçma, waren ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend.
In den Reden während der Kundgebung wurde betont, dass alle Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrem religiösen Glauben oder ihrer Identität ein Recht auf Leben, Sicherheit und Würde haben. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Völker in Syrien geschützt werden müssen und dass ethnisch oder religiös motivierte Diskriminierung inakzeptabel sei. Die Teilnehmer riefen dazu auf, angesichts von Menschenrechtsverletzungen nicht zu schweigen.

Während der Kundgebung wurden Slogans wie 'Aleviten können nicht massakriert werden!' und 'Aleviten werden nicht länger schweigen' gerufen. Die Redner forderten internationale Solidarität, um die Massaker in Syrien unverzüglich zu beenden.
Die EP-Abgeordnete der Linken, Alev Özlem Demirel, erklärte, dass man angesichts der Gräueltaten in Syrien nicht schweigen könne, und äußerte sich wie folgt:
''Wir können angesichts der Ereignisse in Syrien nicht schweigen. Die Angriffe auf Aleviten müssen sofort gestoppt werden. Dies ist nicht nur ein Anliegen der alevitischen Gemeinschaft, sondern unser aller Angelegenheit.''

'DIE ANGRIFFE SIND EINE VERNICHTUNGSKAMPAGNE'
Der Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF), Hüseyin Mat, erinnerte daran, dass Aleviten im Laufe der Geschichte Unterdrückung und Massakern ausgesetzt waren, und sagte, dass dieses Leid ein Ende finden müsse. Mat rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, gegen das Massaker in Syrien aktiv zu werden.
Der Vorsitzende der Alevitischen Gemeinschaft Hatay (HAT), Murat Yaşık, betonte, dass Aleviten, Drusen und andere Minderheiten in Syrien um ihr Überleben kämpfen, und äußerte sich wie folgt:
'Diese Angriffe sind kein einfacher Kampf gegen das Regime, sondern eine ethnische und konfessionelle Vernichtungskampagne.'
Die Redner luden alle Menschenrechtsverteidiger dazu ein, Maßnahmen zu ergreifen, um die Unterdrückung der Aleviten zu beenden. Die Kundgebung endete mit der Botschaft: 'Schweige nicht gegen Unterdrückung'.
Nachrichtenquelle: 12punto
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