Angriffsversuch auf US-Stützpunkt in Syrien
In der syrischen Provinz Homs wurde ein Angriffsversuch auf den Stützpunkt in der Region al-Tanf, in der US-Streitkräfte stationiert sind, mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) verübt, die mit Sprengstoff beladen waren und deren Herkunft unbekannt ist.
Nach Informationen aus lokalen Quellen wurde in al-Tanf, einer Wüstenregion in der Nähe der jordanischen Grenze in der Provinz Homs, ein Angriffsversuch auf den von US-Streitkräften genutzten Stützpunkt mit einer mit Sprengstoff beladenen Drohne unbekannter Herkunft unternommen.
Es wurde berichtet, dass die auf dem Stützpunkt stationierten US-Streitkräfte die Drohne in der Wüstenregion abschossen, bevor sie den Stützpunkt erreichen konnte.
Seitens der USA wurde bisher keine Stellungnahme zu dem Angriff abgegeben.
In den letzten Tagen wurden in Syrien Angriffe mit bewaffneten unbemannten Luftfahrzeugen (SİHA) unbekannter Herkunft sowie mit Boden-Boden-Waffen auf Stützpunkte verübt, in denen die US-Armee stationiert ist, darunter die Region al-Tanf, der Bezirk al-Malikiyah nahe der irakischen Grenze, der Bezirk al-Shaddadi in der Provinz al-Hasaka und die Provinz Deir ez-Zor.
Vom Iran unterstützte Gruppen führen von Zeit zu Zeit Angriffe mit Raketen und bewaffneten Drohnen auf US-Stützpunkte am östlichen Ufer des Euphrat durch.
BOTSCHAFTEN DES IRAN
Das iranische Staatsfernsehen hatte am 19. Oktober einen Bericht veröffentlicht, in dem erläutert wurde, wie Israel von den Verbündeten Teherans in der Region, die der Iran als „Widerstandskräfte“ bezeichnet, angegriffen werden könnte, falls die Angriffe Israels auf den Gazastreifen nicht gestoppt würden.
In dem Videobericht wurde auf einer Karte gezeigt, wie Israel gleichzeitig von der Hisbollah aus dem Norden, von Milizen im Irak und in Syrien aus dem Osten sowie von den Huthi-Rebellen im Jemen aus dem Süden mit Raketen und unbemannten Luftfahrzeugen ins Visier genommen werden könnte.
Der Iran hatte mehrfach auf höchster Ebene dazu aufgerufen, die Angriffe Israels im Gazastreifen zu stoppen.
Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei hatte in einer Rede am 17. Oktober erklärt, dass die „Widerstandskräfte“ handeln würden, falls die Angriffe Israels andauern sollten.
Auch Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hatte am 19. Oktober in einer Erklärung die Möglichkeit einer Ausweitung des Konflikts auf die Region zur Sprache gebracht.
Der Iran bezeichnet die libanesische Hisbollah, die von ihm unterstützten Milizen in Syrien und im Irak sowie die Huthi-Rebellen im Jemen als „Widerstandskräfte“.
Nachrichtenquelle: AA
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