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Araghchi: Wer die Richtigkeit unserer Daten anzweifelt, soll Beweise vorlegen

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte bezüglich der Todesopfer bei den gewaltsamen Protesten im Land: „Die iranische Regierung hat bereits eine umfassende Liste mit 3.117 Opfern der jüngsten Terrorereignisse veröffentlicht. Wenn jemand die Richtigkeit unserer Daten anzweifelt, möge er bitte Beweise vorlegen.“

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Araghchi: Wer die Richtigkeit unserer Daten anzweifelt, soll Beweise vorlegen

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi äußerte sich zu dem Vorfall, nachdem US-Präsident Donald Trump Äußerungen zur Zahl der Todesopfer während der gewaltsamen Proteste im Iran gemacht hatte. In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account sagte Araghchi: „Die iranische Regierung hat ihr Versprechen der vollständigen Transparenz gegenüber ihrem Volk erfüllt und bereits eine umfassende Liste von 3.117 Opfern der jüngsten Terrorereignisse veröffentlicht, darunter etwa 200 Sicherheitskräfte, die ihr Leben verloren haben. Wenn jemand die Richtigkeit unserer Daten anzweifelt, möge er bitte Beweise vorlegen.“

In früheren Erklärungen hatte Araghchi darauf hingewiesen, dass sich unter der Gesamtzahl der Todesopfer 690 Personen befanden, die zu den „Terroristen“ zählten, welche laut iranischen Angaben von den USA und Israel bewaffnet und unterstützt wurden.

Trump hatte behauptet, 32.000 Menschen seien getötet worden

Araghchis Erklärung folgte auf eine Pressekonferenz des US-Präsidenten, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA Trumps Entscheidung zur Aufhebung der Zölle gegen ausländische Länder annulliert hatte. Auf eine Frage zu den Verhandlungen mit dem Iran antwortete Trump bei der besagten Pressekonferenz: „Es wäre besser für den Iran, ein Abkommen zu schließen. Wissen Sie, das iranische Volk und die iranische Führung sind sehr verschieden. Dort herrscht eine sehr, sehr traurige Situation; in relativ kurzer Zeit wurden 32.000 Menschen getötet. Vor zwei Wochen wollten sie 837 Menschen hängen und an Kränen aufhängen. Ich sagte ihnen: ‚Wenn ihr auch nur eine Person hängt, werdet ihr die Konsequenzen spüren.‘ Ich wollte nicht zwei Wochen warten und verhandeln. Sie haben aufgehört, Menschen zu hängen, sie haben die 837 Personen nicht gehängt.“

HRANA: „Die Zahl der Toten hat 7.000 überschritten“

In einer früheren Erklärung der in den USA ansässigen Nachrichtenagentur für Menschenrechtsaktivisten im Iran (HRANA) wurde angegeben, dass die Zahl der Toten bei den Demonstrationen im Iran, die am 28. Dezember als Reaktion auf die hohen Lebenshaltungskosten begannen und sich zu regierungsfeindlichen Protesten entwickelten, die Marke von 7.000 überschritten habe.


Nachrichtenquelle: 12punto

Abbas Araghchi Zoll Sicherheit