Aserbaidschan reagiert auf 'Verkauf tödlicher Waffen' durch Frankreich
Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium kritisierte die von Frankreich an Armenien verkauften Artilleriesysteme und erklärte: „Dass Frankreich Armenien mit tödlichen Waffen ausstattet, ist ein weiterer Beweis für seine provokativen Aktivitäten in der Region Südkaukasus.“
Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium hat auf die jüngste Lieferung tödlicher Waffen durch Frankreich an Armenien reagiert. In einer Erklärung des Ministeriums wurde auf das zwischen Frankreich und Armenien unterzeichnete Abkommen über den Verkauf von „Caesar“-Artilleriesystemen Bezug genommen und betont: „Dass Frankreich Armenien mit tödlichen und offensiven Artilleriesystemen sowie anderen Waffen ausstattet, ist ein weiterer Beweis für die provokativen Aktivitäten Frankreichs in der Region Südkaukasus.“
In der Erklärung wurde zudem auf die Behauptung des französischen Verteidigungsministeriums eingegangen, die 2023 an Armenien gelieferte militärische Ausrüstung diene Verteidigungszwecken. Es wurde festgestellt, dass das aktuelle Abkommen die Heuchelei Frankreichs offenbare und die Regierung von Präsident Emmanuel Macron durch ihre Intrigenpolitik in der Region die Normalisierung und einen dauerhaften Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan verhindere.
„EIN WEG, DER IN EINEN NEUEN KRIEG FÜHRT“
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die aktuelle Lage in der Region durch Frankreich gefährdet werde, hieß es: „Dass Frankreich Armenien mit tödlichen Waffen ausstattet, ist ein weiterer Beweis für seine provokativen Aktivitäten in der Region Südkaukasus. Die Wiederbewaffnung Armeniens durch Frankreich, ein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates, und die Unterstützung der Rachepolitik der armenischen Führung ist sowohl politische Verantwortungslosigkeit als auch ein Weg, der in einen neuen Krieg führt.“
„FRANKREICH FÜHRT EINE DESINFORMATIONSKAMPAGNE“
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Frankreich als koloniales Imperium eine negative Geschichte habe, in der es in verschiedenen Teilen der Welt Kriege und Konfliktherde geschaffen habe. Es wurde betont: „Die Prozesse in Neukaledonien und anderen überseeischen Kolonialgebieten, die Ausbeutung der lokalen Bevölkerung, die Plünderung ihrer natürlichen Ressourcen, die Veränderung der demografischen Struktur dieser Regionen infolge rassistischer Politik sowie die gewaltsame Niederschlagung von Protesten mit Blut und Waffen zeigen das wahre Gesicht der Macron-Regierung. Anstatt den Kolonialismus zu beenden, führt Frankreich eine schmutzige Propaganda- und Desinformationskampagne gegen Aserbaidschan. Wir erklären, dass die Verantwortung für eine Verschlechterung der Lage in der Region Südkaukasus und den Ausbruch eines neuen Krieges vollständig bei der armenischen Führung, die eine revanchistische Politik verfolgt, und der Macron-Diktatur liegt.“
Nachrichtenquelle: İHA
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