Assads Leben in Moskau enthüllt: Er kehrt zu seinem ursprünglichen Beruf zurück...
Der ehemalige syrische Machthaber Baschar al-Assad führt nach seinem Sturz ein isoliertes Leben in Moskau und kehrt zu seinem Beruf als Arzt zurück.
Baschar al-Assad verließ Syrien am 8. Dezember 2024 zusammen mit seinen Söhnen, als sich oppositionelle Kräfte Damaskus näherten. Assad, der mit seiner Familie in Russland Zuflucht suchte, lebt in Rubljowka, einer exklusiven Gegend Moskaus. Dieses Gebiet ist auch als Zufluchtsort des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch bekannt.
Die Familie Assad hatte ihr Vermögen nach den westlichen Sanktionen von 2011 nach Russland verlagert. Auf diese Weise blieb ihr Reichtum vor dem Zugriff des Westens geschützt. Kremlnahe Quellen geben an, dass Assad in Russland keinen Kontakt zu Wladimir Putin oder anderen politischen Eliten habe. Es heißt, Putin halte Distanz zu gestürzten Führungspersönlichkeiten und Assad werde nicht mehr als einflussreiche Figur betrachtet.
Assad lernt in Moskau Russisch und frischt seine medizinischen Kenntnisse auf. Eine der Familie nahestehende Quelle berichtet, dass Assad beabsichtige, die Moskauer Elite medizinisch zu versorgen. Es wird berichtet, dass russische Behörden Assad daran hindern, Kontakte zu Kadern des alten Regimes zu knüpfen, und dass er nur mit wenigen Personen aus seinem ehemaligen präsidialen Umfeld kommunizieren darf.

Die Priorität der Familie Assad lag auf der Behandlung von Asma al-Assad, bei der Leukämie diagnostiziert wurde. Asma al-Assad wurde in Moskau behandelt und ihr Gesundheitszustand hat sich mit der Zeit stabilisiert. Es heißt, Assad habe gegenüber RT und einigen ausländischen Medienorganisationen sprechen wollen, doch der Kreml habe dies nicht gestattet. Der russische Botschafter im Irak, Elbrus Kutraschew, erklärte, dass Assad in Russland zwar sicher sei, ihm jedoch politische und mediale Aktivitäten untersagt seien.
Die Familie Assad reist häufig von Moskau in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Wunsch der Familie, dauerhaft in die VAE umzuziehen, wurde jedoch nicht akzeptiert. Assads Kinder versuchen, sich in die Moskauer Elitekreise zu integrieren, stehen jedoch Berichten zufolge noch immer unter dem Einfluss eines Traumas. Der einzige öffentliche Auftritt der Familie war die Teilnahme von Zein al-Assad an der Abschlussfeier der MGIMO-Universität.
Durch die Verbreitung persönlicher Fotos von Assad in den sozialen Medien sei das Image des „unnahbaren Anführers“, das er über Jahre hinweg gepflegt hatte, erheblich erschüttert worden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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