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Auch die Türkei war dabei: Beschlüsse zu IS und Syrien beim Fünfer-Sicherheitsgipfel

Während Berichte über Massaker an Zivilisten in Syrien, insbesondere an Alawiten, anhalten, trafen sich hochrangige Vertreter aus der Türkei, Jordanien, dem Irak, dem Libanon und Syrien in Amman. Auf dem Gipfel, an dem auch Fidan teilnahm, wurden Entscheidungen zur Bekämpfung des IS und zur Unterstützung Syriens getroffen.

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Auch die Türkei war dabei: Beschlüsse zu IS und Syrien beim Fünfer-Sicherheitsgipfel

Der in der jordanischen Hauptstadt Amman abgehaltene Fünfer-Sicherheitsgipfel ist beendet. Die Türkei wurde bei dem Treffen von Außenminister Hakan Fidan vertreten. Bei dem Treffen, an dem auch hochrangige Vertreter aus Jordanien, dem Irak, dem Libanon und Syrien teilnahmen, wurden die Sicherheit Syriens und Fragen der regionalen Stabilität erörtert. In der nach dem Gipfel veröffentlichten gemeinsamen Erklärung wurden alle Bedrohungen der Souveränität und territorialen Integrität Syriens verurteilt.

In der Erklärung, in der betont wurde, dass die Sicherheit Syriens für die regionale Stabilität von entscheidender Bedeutung sei, wurde Unterstützung für die von der Regierung in Damaskus ergriffenen Maßnahmen signalisiert. Zudem wurde beschlossen, im Rahmen der Bekämpfung des IS ein gemeinsames 'Operationszentrum' einzurichten.

ISRAELS BESATZUNG SYRIENS VERURTEILT

In der Erklärung wurden die Angriffe Israels auf syrisches Territorium und die Versuche, sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen, scharf verurteilt. Es wurde festgestellt, dass diese Handlungen das Völkerrecht verletzen und die Spannungen in der Region verschärfen. Die Teilnehmer forderten den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN-Sicherheitsrat) auf, den Verstößen Israels ein Ende zu setzen und im Einklang mit dem Völkerrecht zu handeln. Es wurde zudem betont, dass Israel das 1974 unterzeichnete Abkommen zur Truppentrennung einhalten müsse.

Der jordanische Außenminister Ayman Safadi betonte auf der Pressekonferenz die Bedeutung der Sicherheit Syriens für die Nachbarländer und äußerte sich wie folgt:

'Die Stabilität Syriens ist für uns alle wichtig. Wir haben uns darauf geeinigt, bei der Bekämpfung des IS gemeinsam vorzugehen.'

Safadi kündigte an, dass im April ein zweites Treffen unter dem Vorsitz der Türkei stattfinden werde. Er erklärte zudem, dass Israel versuche, ein Klima des Chaos in der Region zu schaffen und den Boden für die Ausbreitung des Terrorismus zu bereiten. Safadi sagte: ''Jede Art von terroristischer Bedrohung gegen die Türkei ist auch für uns eine Gefahr.''

Der irakische Außenminister Fuad Hussein wies bei dem Treffen auf die Bedrohungen durch den IS für Syrien und die Region hin. Hussein sagte: ''Der Irak hat durch den IS großen Schaden erlitten. Der Kampf gegen diese Organisation ist nicht nur für Syrien, sondern für die gesamte Region notwendig.'' Hussein betonte, dass die Stabilität des Irak und Syriens eine Einheit bilde, und wies auf die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit hin.

FIDANS BOTSCHAFTEN

Fidan erklärte, dass man Themen zur Stabilität Syriens, einschließlich der Terrorismusbekämpfung, sowie regionale terroristische Aktivitäten erörtert habe, und wies darauf hin, dass die am Gipfel teilnehmenden Länder ihre gemeinsame Haltung gegen die expansive Politik Israels in der Region in der Abschlusserklärung zum Ausdruck gebracht hätten.

Fidan sagte, es sei wichtig, dass sich Alawiten, Christen, Drusen und Nusairier in Syrien von Provokationen fernhielten, und merkte an:

''Wir sehen, dass die Politik, die die syrische Regierung seit Wochen ohne auf Provokationen einzugehen verfolgt, in den letzten Tagen durch eine Provokation aus den Angeln gehoben werden soll. Wir sind natürlich entschlossen, der neu gebildeten Regierung in Syrien in jeder Hinsicht zu helfen und alle ihre stabilisierenden Aktivitäten zu unterstützen.''

Fidan teilte mit, dass man bei den heutigen Gesprächen konkrete Schritte gegen den IS bewertet habe, und fügte hinzu:

''Als Länder der Region haben wir beschlossen, insbesondere einen gemeinsamen Operations- und Geheimdienstmechanismus gegen den Daesch einzurichten. Unsere Mitarbeiter werden daran arbeiten, die Details zu konkretisieren.''

Fidan erklärte, dass die 5 Länder ihre Fähigkeiten bündeln würden, um den Daesch vollständig zu beseitigen, bevor er in der Region wieder Fuß fassen könne, und teilte mit:

''Die Vertreibung der PKK, die ein gemeinsamer Feind für den Irak, Syrien und die Türkei ist, aus der Region und die Beendigung ihrer bewaffneten terroristischen Aktivitäten gehören zu unseren Prioritäten.''


Nachrichtenquelle: 12punto

Türkei IS Fünfer-Sicherheitsgipfel