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Ausnahmezustand in Ecuador nach Ermordung zweier Bürgermeister in zwei Tagen

Im südamerikanischen Land Ecuador sind in den letzten zwei Tagen zwei Bürgermeister bei bewaffneten Angriffen ums Leben gekommen. Angesichts der Lage wurde auf Anordnung von Präsident Daniel Noboa der Ausnahmezustand verhängt.

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Ausnahmezustand in Ecuador nach Ermordung zweier Bürgermeister in zwei Tagen

In Ecuador wurde der Bürgermeister von Camilo Ponce Enriquez in der Provinz Azuay am 17. April bei einem bewaffneten Angriff getötet.

Die darauffolgende Ermordung von Jorge Maldonado, dem Bürgermeister der Stadt Portovelo in der Provinz El Oro, verschärfte die Spannungen weiter und führte zur Ausrufung des Ausnahmezustands.

Es wurde mitgeteilt, dass der Ausnahmezustand auf Anordnung von Präsident Daniel Noboa mit der Begründung verhängt wurde, dass Kraftwerke und kritische Infrastruktureinrichtungen angegriffen wurden.

TÄGLICHE STROMAUSFÄLLE ZWISCHEN 2 UND 5 STUNDEN

Neben den Angriffen auf Kraftwerke hat auch der Stopp der Stromexporte aus Kolumbien nach Ecuador dazu geführt, dass die täglichen Stromausfälle im Land auf bis zu 8 Stunden angestiegen sind.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die diesjährige Dürre die Energiekrise weiter verschärft hat.

Täglich kommt es zu Stromausfällen von durchschnittlich 2 bis 5 Stunden.

Die Energieunternehmen in Ecuador hatten zudem Informationen darüber veröffentlicht, zu welchen Zeiten der Strom in zahlreichen Städten, einschließlich der Hauptstadt Quito, abgeschaltet wird.

In einer Erklärung des Energieministeriums vom 17. April hieß es, dass Faktoren wie steigende Temperaturen, sinkende Wasserstände und Dürre das Energiesystem des Landes beeinträchtigen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ecuador bewaffneter Angriff Ausnahmezustand