Ballistischer Raketentest aus Nordkorea
Nordkorea hat unter der Aufsicht des Landesführers Kim Jong-un eine Rakete mit einer Kapazität für supergroße Sprengköpfe getestet.
Der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur (KCNA) zufolge verfolgte der Landesführer Kim Jong-un die Teststarts der betreffenden Raketen.
Der Teststart der taktischen ballistischen Rakete mit dem Namen "Hwasongpho-11-Da-4.5", die über eine "Tragekapazität für supergroße Sprengköpfe der 4,5-Tonnen-Klasse" verfügt, wurde durchgeführt, um die Treffgenauigkeit auf eine Reichweite von 320 Kilometern zu bestätigen. Zudem wurde ein Teststart einer verbesserten strategischen Marschflugkörper durchgeführt.
Kim erklärte, dass die Verbesserung der Leistung von Waffen und Ausrüstung durch diese Tests "in direktem Zusammenhang mit der ernsthaften Bedrohung der Sicherheitslage Nordkoreas durch externe Kräfte" stehe, und äußerte sich zufrieden über das Ergebnis der Tests. Der nordkoreanische Führer betonte zudem die Notwendigkeit, die Nuklearkraft des Landes zu erhöhen, und erklärte, dass er die Stärkung der militärischen Kapazitäten als "wichtigste Angelegenheit" betrachte, da die "politische und militärische Lage in der Region das bestehende Sicherheitsumfeld bedrohe".
Andererseits hatte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte (JCS) gestern eine Erklärung zu den Raketentests des Nordens abgegeben. In der Erklärung hieß es, dass Nordkorea gegen 07.00 Uhr Ortszeit aus der Region Kaechon mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in nordöstliche Richtung abgefeuert habe.
In der Erklärung, in der mitgeteilt wurde, dass die Raketen eine Strecke von etwa 400 Kilometern zurückgelegt hätten, wurde zudem erklärt, dass Südkorea diese Aktionen des Nordens aufs Schärfste verurteile. Nordkorea hatte bereits am 2. Juli bekannt gegeben, dass die taktische ballistische Rakete mit dem Namen "Hwasongpho-11Ta-4.5", die über eine "Tragekapazität für supergroße Sprengköpfe der 4,5-Tonnen-Klasse" verfügt, erfolgreich getestet worden sei.
Daraufhin hatte der Sprecher des JCS, Oberst Lee Sung-jun, die Behauptung Pjöngjangs, der Raketentest sei "erfolgreich verlaufen", als "höchstwahrscheinlich eine Lüge" bezeichnet.
Nachrichtenquelle: AA
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