Bemerkenswerte Erklärung Irans zur Straße von Hormus
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die Straße von Hormus sei nicht vollständig gesperrt. „Wir haben die Meerenge nicht geschlossen. Sie ist offen“, sagte er. Araghchi kündigte an, dass einigen Ländern eine sichere Durchfahrt gewährt werden könne.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi äußerte sich in einem Interview mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zu dem gegen den Iran begonnenen Krieg und den Entwicklungen in der Region. Araghchi bezeichnete den Konflikt als einen „dem Iran aufgezwungenen Krieg“ und erklärte, dass sich die Regierung in Teheran zum Zeitpunkt des Angriffs in Verhandlungen mit Washington befunden habe.
Araghchi betonte, dass das militärische Vorgehen gegen den Iran ein „rechtswidriger und unprovozierter Akt der Aggression“ sei. Die Schritte seines Landes seien als Selbstverteidigung zu verstehen und würden „so lange wie nötig“ fortgesetzt werden.
STRASSE VON HORMUS OFFEN, ABER MIT EINSCHRÄNKUNGEN
Bezüglich der aktuellen Lage in der Straße von Hormus betonte Araghchi, dass die Meerenge nicht vollständig gesperrt sei: „Wir haben die Meerenge nicht geschlossen. Sie ist offen.“
Gleichzeitig wies Araghchi darauf hin, dass für Schiffe aus Ländern, die die Angriffe auf den Iran unterstützen, bestimmte Einschränkungen bei der Durchfahrt gelten. Für Länder, die den Kontakt zur Regierung in Teheran suchen, könne hingegen eine sichere Durchfahrt ermöglicht werden.
BOTSCHAFT AN JAPAN FÜR EINE „AUSGEWOGENE HALTUNG“
Araghchi rief die internationale Gemeinschaft, insbesondere Japan, dazu auf, gegenüber den Angriffen auf den Iran Stellung zu beziehen. Er drückte seine Zufriedenheit über die „ausgewogene und faire“ Haltung der Regierung in Tokio aus und verwies auf die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Araghchi berichtete, dass verschiedene Länder Vermittlungsbemühungen zur Beendigung des Konflikts unternommen hätten, und erklärte, dass der Iran „für jede Art von Initiative offen“ sei.
Er äußerte die Ansicht, dass die USA nicht zu einer dauerhaften Lösung bereit seien, und betonte, dass der Iran „keinen Waffenstillstand, sondern ein vollständiges, umfassendes und dauerhaftes Ende des Krieges“ anstrebe.
Nachrichtenquelle: İHA
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