Bemerkenswerte Ernennung durch Trump
Der zum 47. Präsidenten der USA gewählte Donald Trump hat die Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Elise Stefanik, zur ständigen Vertreterin bei den Vereinten Nationen (UN) ernannt.
Berichten der US-Medien zufolge gab Trump in einer Erklärung bekannt, dass er Stefanik zur neuen ständigen UN-Vertreterin der USA gewählt habe, und bezeichnete sie als eine "unglaublich starke, harte und intelligente 'America First'-Kämpferin".
Trump hatte zuvor in einem Beitrag auf seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social angekündigt, dass er die ehemalige ständige UN-Vertreterin Nikki Haley und den ehemaligen Außenminister Mike Pompeo nicht in seine neue Regierung berufen werde.
Die 40-jährige Stefanik, die Mitglied des Repräsentantenhauses ist, gilt seit langem als eine der treuesten Verbündeten Trumps im Repräsentantenhaus. Stefanik zählte zu den Namen, die als potenzielle Vizepräsidentschaftskandidaten für Trump gehandelt wurden.
Stefanik, die im ländlichen New York aufgewachsen ist, arbeitete nach ihrem Abschluss an der Harvard University im Rat für Innenpolitik sowie im Büro des Stabschefs unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten George W. Bush.
Stefanik wurde 2014 im Alter von 30 Jahren in den Kongress gewählt und war damit die jüngste Frau, die jemals in die Führung des Repräsentantenhauses berufen wurde.
FÄLLT DURCH PRO-ISRAELISCHE ÄUSSERUNGEN AUF
Während einer Anhörung des Bildungs- und Arbeitsausschusses des US-Kongresses am 5. Dezember 2023 mit dem Titel "Rechenschaftspflicht für Campus-Rektoren und Kampf gegen Antisemitismus" sahen sich drei Universitätspräsidenten dem Druck insbesondere republikanischer Abgeordneter ausgesetzt, die behaupteten, die Studentenproteste auf den Campus gegen Israel und die US-Regierung seien "antisemitisch" und dürften nicht geduldet werden.
Stefanik, die durch ihre pro-israelischen Äußerungen hervorsticht, hatte die Rektoren während der Anhörungen aggressiv befragt. Nach dem anhaltenden Druck traten die Präsidentin der Harvard University, Claudine Gay, und die Präsidentin der University of Pennsylvania, Liz Magill, im Dezember 2023 zurück.
Stefanik, die eine Rolle beim Rücktritt der Rektoren spielte, hatte sich damit das Lob Trumps verdient.
Nachrichtenquelle: AA
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