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Bidens Friedensappell an den Sudan: 'Vermeiden Sie eine Eskalation'

In Erklärungen des Weißen Hauses wurde mitgeteilt, dass Biden dazu aufgerufen habe, die anhaltenden Konflikte im Sudan zu beenden. In seiner Stellungnahme sagte Biden: „Ich fordere alle Parteien dieses Konflikts auf, die Gewalt zu beenden, im Interesse der Zukunft des Sudans und des gesamten sudanesischen Volkes.“

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Bidens Friedensappell an den Sudan: 'Vermeiden Sie eine Eskalation'

Dem Weißen Haus zufolge erklärte Biden in einer schriftlichen Stellungnahme: „Ich fordere die Parteien, die für das Leid der Sudanesen verantwortlich sind, dazu auf, ihre Truppen zurückzuziehen, einen ungehinderten humanitären Zugang zu erleichtern und die Verhandlungen zur Beendigung dieses Krieges wieder aufzunehmen.“

Biden betonte, dass Angriffe, die Zivilisten „unverhältnismäßig“ schädigen, gestoppt werden müssten und auch die Bombardierungen, die die Infrastruktur des Landes schwer beschädigt haben, ein Ende finden sollten. Er fügte hinzu: „Im Interesse der Zukunft des Sudans und des gesamten sudanesischen Volkes fordern wir alle Parteien dieses Konflikts auf, die Gewalt zu beenden und eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden.“

DER BÜRGERKRIEG IM SUDAN

Der Machtkampf zwischen der Armee und den Rapid Support Forces (RSF), die gemeinsam gegen die nach dem Sturz der 30-jährigen Herrschaft von Omar al-Bashir durch einen Volksaufstand gebildete zivile Übergangsregierung geputscht hatten, dauert seit etwa 17 Monaten an. Die Friedensinitiativen zur Beendigung des Krieges blieben bisher ergebnislos.

Nach Angaben der UN sind infolge der Konflikte im Sudan, wo die weltweit größte Vertreibungs- und Hungerkrise herrscht, mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen, über 10 Millionen Menschen wurden vertrieben und mehr als 25 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.



Nachrichtenquelle: AA