Bidens Gaza-Erklärung klingt wie ein Geständnis!
US-Präsident Joe Biden machte in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress eine Aussage, die einem Geständnis gleichkommt: "Mehr als 30.000 Palästinenser wurden im Gazastreifen getötet, die meisten von ihnen waren keine Hamas-Mitglieder; Tausende unschuldige Frauen und Kinder wurden getötet."
US-Präsident Joe Biden äußerte sich in seiner jährlichen "Rede zur Lage der Nation" (State of the Union) vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses zur aktuellen Lage im Gazastreifen.
In dem Teil seiner Rede, der sich mit Gaza befasste, bezeichnete Biden den Hamas-Angriff vom 7. Oktober als den Tag, an dem "Israel den blutigsten Tag seit dem Holocaust erlebte", und vertrat die Ansicht, dass "Israel das Recht hat, die Hamas bis zum Ende zu verfolgen".
EINE ERKLÄRUNG WIE EIN GESTÄNDNIS
Biden merkte jedoch an, dass Israel bei seinen Angriffen auch die Verantwortung habe, keine Zivilisten ins Visier zu nehmen, und sagte: "Dieser Krieg hat mehr unschuldigen Zivilisten das Leben gekostet als alle früheren Kriege in Gaza zusammen. Mehr als 30.000 Palästinenser wurden getötet, und die meisten von ihnen sind keine Hamas-Mitglieder. Tausende und Abertausende Frauen und Kinder wurden getötet, Jungen und Mädchen sind zu Waisen geworden."
"ISRAEL MUSS SEINEN TEIL BEITRAGEN"
Biden gab zudem bekannt, dass er das US-Militär angewiesen habe, einen provisorischen Hafen an der Küste von Gaza zu errichten.
Biden erklärte, dass durch diesen provisorischen Hafen eine größere Menge an humanitärer Hilfe auf dem Seeweg nach Gaza gelangen werde, US-Soldaten jedoch keinen Fuß auf den Boden von Gaza setzen würden, und sagte:
"Dieser provisorische Hafen wird die tägliche Einfuhr einer großen Menge an humanitärer Hilfe nach Gaza ermöglichen, aber Israel muss auch seinen Teil dazu beitragen. Israel muss die Einfuhr von mehr humanitärer Hilfe nach Gaza zulassen und sicherstellen, dass humanitäre Helfer nicht unter Beschuss geraten. Das habe ich den israelischen Führungskräften gesagt. Humanitäre Hilfe darf kein Verhandlungsgegenstand oder zweitrangiges Thema sein."
Biden bekräftigte zudem erneut, dass die einzige dauerhafte politische Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt die Zwei-Staaten-Lösung sei.
Nachrichtenquelle: AA
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