Botschaft von 22 Ländern zur Straße von Hormus
Als Reaktion auf Irans Versuche, die Straße von Hormus zu blockieren, haben 22 Länder zugesagt, Maßnahmen für die Sicherheit der Schifffahrt zu ergreifen.
Die internationale Reaktion auf die Schritte des Iran, die die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen, wächst. Die Zahl der Länder, die sich einer gemeinsamen Haltung unter der Führung von Staaten wie Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und Italien angeschlossen haben, ist auf 22 gestiegen. Diese Länder erklärten, dass sie ihren Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit für die Durchfahrt von Handels- und zivilen Schiffen leisten werden.
Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) teilte in einer Erklärung mit, dass auch sie Teil dieser gemeinsamen Haltung seien. Mit den jüngsten Beitritten gehören neben den VAE auch Kanada, Bahrain, Australien, Südkorea, Japan, Norwegen, Schweden, Finnland, die Niederlande, Tschechien, Rumänien, Dänemark, Litauen, Lettland, Estland, Slowenien und Neuseeland zu den Unterzeichnern dieser Verpflichtung.
Am 19. März wurde bekannt gegeben, dass die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan und den Niederlanden eine gemeinsame Erklärung zum Schutz der Freiheit der Schifffahrt in der Region abgegeben haben. In diesem Text wurde mitgeteilt, dass Angriffe auf unbewaffnete Handelsschiffe sowie Öl- und Erdgasanlagen im Golf und alle vom Iran durchgeführten Aktionen, einschließlich der Schließung der Straße von Hormus, aufs Schärfste verurteilt werden.
In der Erklärung hieß es: „Wir verurteilen die jüngsten Angriffe des Iran auf unbewaffnete Handelsfahrzeuge im Golf, die Angriffe auf zivile Infrastrukturen, insbesondere Öl- und Erdgasanlagen, sowie die Schließung der Straße von Hormus durch die iranischen Streitkräfte aufs Schärfste.“
In der gemeinsamen Erklärung, in der auf die besorgniserregende Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region hingewiesen wurde, wurde betont, dass der Iran seine Drohungen, das Legen von Seeminen, Drohnen- und Raketenangriffe sowie seine Schritte, die die kommerzielle Schifffahrt behindern, unverzüglich einstellen und die Resolution 2817 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen einhalten müsse.
Die Erklärung fuhr fort: „Die Freiheit der Schifffahrt ist ein Grundprinzip des Völkerrechts, und die Auswirkungen der iranischen Aktionen auf die Welt können nicht ignoriert werden. Externe Eingriffe in den globalen Transport und die Störung der Energieversorgungskette stellen eine Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit dar.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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