Bricht Georgien die Brücken zur EU ab? 'Niemand wird unsere nationalen Interessen...'
Während im Land die Beratungen über den Gesetzentwurf zur 'Transparenz ausländischer Einflussnahme' andauern, erklärte Premierminister Irakli Kobachidse, dass Präsidentin Salome Surabischwili im Auftrag ausländischer Akteure handele.
Der georgische Premierminister Irakli Kobachidse erklärte bei einer Pressekonferenz, dass der Gesetzentwurf zur 'Transparenz ausländischer Einflussnahme' in der letzten Lesung verabschiedet werde, fügte jedoch hinzu, dass Präsidentin Salome Surabischwili, die auf Anweisung ausländischer Akteure handele, die Möglichkeit habe, Dinge zu ändern.
"DAS PARLAMENT WIRD IN DER DRITTEN LESUNG ZUSTIMMEN"
Kobachidse sagte: "Das georgische Parlament wird gemäß dem rationalen Willen der Bevölkerungsmehrheit handeln und das Gesetz in der dritten Lesung verabschieden, was einen sehr wichtigen Beitrag zur Beendigung der von außen aufgezwungenen sogenannten Polarisierung leisten wird."
Kobachidse betonte in seiner Erklärung, dass eine soziologische Untersuchung vom April gezeigt habe, dass mehr als 80 Prozent der Bevölkerung die Transparenz der Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen unterstützten und mehr als 60 Prozent den eingebrachten Gesetzentwurf befürworteten.
Kobachidse unterstrich in seiner Erklärung den Satz: "Niemand wird Georgien daran hindern können, seine nationalen Interessen nach außen zu verteidigen."
"ICH RUFE ALLE DAZU AUF, GEWALT ZU VERMEIDEN"
Der georgische Premierminister Irakli Kobachidse rief die Demonstranten, die sich gegen den Gesetzentwurf zur 'Transparenz ausländischer Einflussnahme' stellen, dazu auf, Gesetzesverstöße zu vermeiden, und forderte die Sicherheitskräfte auf, auf jegliche Gewaltakte der Demonstranten mit äußerster Zurückhaltung zu reagieren.
Kobachidse sagte in seiner Erklärung: "Ich möchte alle noch einmal dazu aufrufen, Gewalt und illegale Handlungen zu vermeiden. Ich möchte den Sicherheitskräften danken, die auf die Gewalt und die illegalen Handlungen der Demonstranten mit einem Standard reagieren, der über den amerikanischen und europäischen Standards liegt."
Der georgische Premierminister Kobachidse fügte hinzu: "Wenn es ein Verbrechen gibt, wird es definitiv eine angemessene Reaktion geben."
REAKTION DER EUROPÄISCHEN UNION
Die Europäische Union (EU) warnte Georgien vor dem Gesetz zur 'Transparenz ausländischer Einflussnahme', das von der Opposition boykottiert wird.
EU-Vertreter, die erklärten, die Entwicklung mit Sorge zu verfolgen, äußerten: "Die endgültige Verabschiedung dieses Gesetzes wird sich negativ auf Georgiens Fortschritte auf dem Weg in die EU auswirken. Dieses Gesetz steht nicht im Einklang mit den grundlegenden Normen und Werten der EU."
Nachrichtenquelle: 12punto
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