CIA-Direktor trifft in Kairo mit katarischen und israelischen Vertretern zusammen
Es wird berichtet, dass der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, Bill Burns, nach Kairo reisen wird, um sich dort mit hochrangigen Vertretern aus Katar, Ägypten und Israel zu treffen und über den Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas zu beraten.
Wie die in den USA ansässige Nachrichtenseite "Axios" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, wird der Besuch von CIA-Direktor Burns in der ägyptischen Hauptstadt Kairo für dieses Wochenende erwartet.
Dem Bericht zufolge wird Burns bei seinem Besuch in Kairo mit dem katarischen Premierminister und Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, dem Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, und dem ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel zusammentreffen.
Es wird darauf hingewiesen, dass der verhandelte Vorschlag für einen Gefangenenaustausch zu einer "sechs-wöchigen Waffenruhe" im Gazastreifen führen könnte. Schätzungen zufolge könnten im Gegenzug für 700 Palästinenser insgesamt 40 israelische Geiseln freigelassen werden, darunter Soldatinnen, Frauen, Männer über 50 Jahre sowie Personen in kritischem Gesundheitszustand.
Osama Hamdan, Mitglied des Politbüros der Hamas, erklärte gestern auf einer Pressekonferenz: "Israel lehnt die Forderungen des Volkes und der Widerstandskräfte nach einem vollständigen Stopp der Angriffe, dem Abzug der Soldaten aus Gaza, der Rückkehr der Vertriebenen oder einem echten Gefangenenaustausch ab. Bisher wurden in den Verhandlungen keine Fortschritte erzielt; trotz all unserer Bemühungen treten sie weiterhin auf der Stelle."
WAFFENRUHE, GEFANGENENAUSTAUSCH UND INDIREKTE VERHANDLUNGEN ZWISCHEN HAMAS UND ISRAEL
Eine israelische Delegation unter der Leitung von Mossad-Chef Barnea war am 19. März für eine neue Runde der Verhandlungen über die Freilassung der Geiseln in die katarische Hauptstadt Doha gereist.
Die israelische Presse hatte gemeldet, dass mit der Ankunft der Delegation unter der Leitung des Mossad-Chefs in Doha die Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch zwischen der Hamas und Tel Aviv offiziell begonnen hätten.
Es wurde mitgeteilt, dass der israelischen Delegation auch der Direktor des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet (Schabak), Ronen Bar, sowie Nitzan Alon, der in der israelischen Armee für das Dossier der Entführten und Vermissten zuständig ist, angehörten.
Die Zeitung "Haaretz" hatte behauptet, dass Israel die Verhandlungen über eine Waffenruhe und einen Gefangenenaustausch ohne Vermittler direkt mit dem Hamas-Führer im Gazastreifen, Yahya Sinwar, führen werde.
In einem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kanal 12 wurde angemerkt, dass die Verhandlungen etwa zwei Wochen dauern könnten.
In der israelischen Presse war zudem zu lesen, dass Mossad-Chef Barnea, der die Delegation aus Tel Aviv leitete, noch am selben Tag in sein Land zurückgekehrt sei.
Nachrichtenquelle: AA
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