Demonstranten in Banglades geben Plündergut zurück: Katze, Taube, Bett...
In Bangladesch haben Demonstranten Gegenstände zurückgegeben, die sie aus der Residenz der gestürzten Premierministerin Sheikh Hasina geplündert hatten. Bisher wurden rund 500 Gegenstände zurückgebracht, darunter 120 Möbelstücke, 70 Elektronikgeräte und 150 Betten.
In Bangladesch haben Demonstranten nach monatelangen heftigen Protesten damit begonnen, Gegenstände zurückzugeben, die aus der Residenz der gestürzten Premierministerin Sheikh Hasina geplündert worden waren.
Berichten zufolge wurden bisher rund 500 Gegenstände zurückgegeben, darunter 120 Möbelstücke, 70 Elektronikgeräte und 150 Betten.
Die Gegenstände wurden zurückgebracht, nachdem die studentischen Anführer der Proteste eine Kampagne gestartet hatten, um das Diebesgut zurückzuerlangen und die geplünderte offizielle Residenz der Premierministerin wieder instand zu setzen.
PREMIERMINISTERIN HASINA FLOHE MIT DEM HUBSCHRAUBER NACH INDIEN
In Bangladesch halten die gewaltsamen Ausschreitungen an; allein am Donnerstag wurden in der Hauptstadt Dhaka mehr als 100 Menschen verletzt.
Die Proteste hatten sich zu einer Rücktrittsforderung gegen Hasinas Regierung entwickelt. Am 5. August stürmten Hunderte Demonstranten das Haus der Premierministerin. Premierministerin Hasina floh mit einem Hubschrauber nach Indien.
Die Demonstranten plünderten das Haus und stahlen Kleidung, Möbel, Kühlschränke, Laptops, eine Gitarre und sogar lebende sowie tote Ziegen, Hühner und Kaninchen.
AUCH EINE TAUBE UND EINE KATZE WURDEN ZURÜCKGEBRACHT
Ein Demonstrant, der eine Ente gestohlen und gegessen hatte, zahlte den Gegenwert, während ein anderer Schmuck, darunter einen Diamant-Nasenstecker und einen Anhänger, zurückgab. Zudem wurden eine Taube und eine Katze zurückgebracht.
Die ebenfalls zurückgegebenen geheimen Verteidigungs- und Sicherheitsdokumente wurden vom Militär in einem sicheren Raum unter Verschluss genommen.
Die Behörden richteten am Tor der Residenz eine Annahmestelle für die Rückgabe der geplünderten Gegenstände ein.
Die Demonstranten fordern, dass Hasina für die Tötung von Protestierenden vor Gericht gestellt wird. Gegen sie, hochrangige Parteiführer sowie hochrangige Polizeibeamte wurden bereits Strafanzeigen bei der Polizei erstattet.
Nachrichtenquelle: 12punto
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