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Demonstranten in Griechenland missachten Verbot: 39 Personen festgenommen

In der griechischen Hauptstadt Athen hat die Polizei sowohl Rechtsextreme als auch Antifaschisten festgenommen, die sich über das für die Region Attika verhängte Demonstrationsverbot hinweggesetzt hatten.

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Demonstranten in Griechenland missachten Verbot: 39 Personen festgenommen

Nach Angaben der griechischen Polizei wurden 39 Personen festgenommen, darunter Demonstranten, die am Viktoria-Platz und in Monastiraki mit der Polizei aneinandergeraten waren, sowie Personen, die bei Kontrollen in Athen und Umgebung als verdächtig eingestuft wurden.

DEMONSTRANTEN, DIE DAS VERBOT MISSACHTETEN, TRAFEN AUF POLIZEI-WIDERSTAND

Anlässlich des 10. Jahrestages der Ermordung von zwei Mitgliedern der von der griechischen Justiz als kriminelle Vereinigung eingestuften rassistischen Partei Goldene Morgenröte versuchten Demonstranten, sich nach Aufrufen rechtsextremer Gruppen im Stadtteil Neo Iraklio zu versammeln, stießen jedoch auf den Widerstand der Polizei. Als Reaktion auf die Aufrufe der rechtsextremen Gruppen hatten auch antifaschistische Gruppen zu einer „Gegendemonstration“ am selben Ort aufgerufen und wurden ebenfalls von der Polizei blockiert.

POLIZEI SETZTE TRÄNENGAS EIN

Auf dem Viktoria-Platz im Zentrum von Athen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen einigen Personen, die aus Neo Iraklio zurückkehrten, und Polizeieinheiten.

Auf dem Monastiraki-Platz brach zudem ein Streit zwischen rechtsextremen und antifaschistischen Gruppen aus. Die Polizei versuchte, die Menschenmenge mit Tränengas aufzulösen.

24-STÜNDIGES DEMONSTRATIONSVERBOT WAR VERHÄNGT WORDEN

Die griechische Polizei hatte für die gesamte Region Attika, einschließlich der Hauptstadt Athen, von Mittwoch 06.00 Uhr bis Donnerstag 06.00 Uhr umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen und ein Versammlungsverbot erlassen.

Rechtsextreme Elemente und antifaschistische Gruppen hatten jeweils im Abstand von einer Stunde zu Demonstrationen am selben Ort aufgerufen. Aufgrund dieser Aufrufe waren über 3.000 Polizisten in der Region im Einsatz.

Aus Sorge, dass Personen aus dem Ausland an der Demonstration der rechtsextremen Gruppen in Griechenland teilnehmen könnten, wurden auch die Maßnahmen an den Grenzübergängen des Landes verschärft. Es wurde berichtet, dass gestern am Flughafen Eleftherios Venizelos 21 italienische Staatsbürger unter dem Verdacht festgenommen wurden, an der von rechtsextremen Gruppen geplanten Demonstration teilnehmen zu wollen.

Nach Angaben des griechischen Staatssenders ERT wurden die 21 rechtsextremen italienischen Staatsbürger, die gestern Abend am Flughafen Eleftherios Venizelos ankamen, festgenommen und zur Abschiebung in die Ausländerbehörde der Polizei gebracht.


Nachrichtenquelle: AA

Griechenland Protest Demonstrationsverbot