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Deutscher Minister Wadephul: Türkei nimmt eine besondere Vermittlerrolle ein, dafür sind wir dankbar

Der deutsche Außenpolitiker Johann Wadephul erklärte, man unterstütze die Bemühungen zur Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und sagte: "Wir stehen in Kontakt mit unseren engen Partnern in den USA und Israel sowie insbesondere mit den Nachbarländern in der Golfregion. Wir unterstützen alle dort unternommenen Anstrengungen. Insbesondere die Türkei und Ägypten nehmen eine besondere Vermittlerrolle ein, und dafür sind wir sehr dankbar."

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Deutscher Minister Wadephul: Türkei nimmt eine besondere Vermittlerrolle ein, dafür sind wir dankbar

Der deutsche Außenpolitiker Johann Wadephul beantwortete auf einer Pressekonferenz nach der Sudan-Konferenz in Berlin Fragen zu den Bemühungen um eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie zur Konferenz, die am 17. April in der französischen Hauptstadt Paris zur Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus stattfinden wird.

Wadephul betonte, man wolle auf dem Gipfel in Paris die Bemühungen zur Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unterstützen und sagte: "Natürlich kann dieser Konflikt nicht militärisch gelöst werden, er muss durch Verhandlungen gelöst werden, und deshalb unterstützen wir dies.

Wir stehen selbstverständlich in Kontakt mit unseren engen Partnern in den USA und Israel sowie insbesondere mit den Nachbarländern in der Golfregion. Wir unterstützen alle dort unternommenen Anstrengungen. Insbesondere die Türkei und Ägypten nehmen eine besondere Vermittlerrolle ein, und dafür sind wir sehr dankbar. Wir versuchen, unsere diplomatischen Beiträge in dieser Angelegenheit einzubringen", sagte er.

"Der Iran darf in Zukunft keine Gefahr durch nukleare Aufrüstung darstellen"

Wadephul merkte an, dass eine Einigung in naher Zukunft möglich sei, das Ergebnis der Verhandlungen jedoch die Garantie enthalten müsse, dass der Iran in Zukunft keine Gefahr durch nukleare Aufrüstung darstelle. Wadephul sagte: "Es lohnt sich, Zeit und Energie zu investieren, um dieses Ergebnis auf dem Verhandlungsweg zu erreichen. Ich hoffe, dass dies gelingt. Die internationale Gemeinschaft hat zahlreiche Beschlüsse gefasst, dass eine nukleare Aufrüstung des Iran nicht zugelassen werden darf, da dies nur eine neue Spirale der Aufrüstung auslösen würde."

Wadephul bekräftigte, dass Deutschland bereit sei, einen Beitrag zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu leisten: "Wir haben als Regierung erklärt, dass wir bereit sind, konstruktiv zu einem Nachkriegsszenario beizutragen, sofern dies gefordert wird und sinnvoll ist; prinzipiell sind wir dazu bereit. Wir wollen das Treffen am Freitag in Paris abwarten. Bundeskanzler Friedrich Merz reist dorthin, um zu unterstreichen, dass Europa bereit ist, einen Beitrag zu leisten und Unterstützung zu gewähren, um die Sicherheit der Straße von Hormus auch in Zukunft zu gewährleisten", sagte er.

Wadephul erklärte: "Es ist absolut inakzeptabel, dass Seewege wie die Straße von Hormus von einzelnen Staaten kontrolliert werden und dort Zölle erhoben werden. Wir werden uns dafür einsetzen, die freie Durchfahrt für Schiffe in der Straße von Hormus wiederherzustellen. Dies liegt nicht nur im Interesse der Golfstaaten oder der direkten Nachbarstaaten in Asien, sondern im Interesse der gesamten Weltgemeinschaft. Der Seehandel ist für das Funktionieren der Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung, und solche Einschränkungen sind nicht hinnehmbar. Sie würden das Funktionieren der Weltwirtschaft auf eine Weise beeinträchtigen, die uns alle schädigen würde, und deshalb beziehen wir hier eine sehr klare Position."


Nachrichtenquelle: 12punto

Deutschland Bundeskanzler Friedrich Merz Vermittler Iran