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Deutschland: Gespräche über Sanktionen gegen gewalttätige Siedler im Westjordanland dauern an

Der Sprecher des deutschen Außenministeriums, Sebastian Fischer, erklärte, dass die Gespräche über die Verhängung von Sanktionen gegen Siedler, die im Westjordanland Gewalt gegen Palästinenser ausüben, auf Ebene der Europäischen Union (EU) fortgesetzt werden.

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Deutschland: Gespräche über Sanktionen gegen gewalttätige Siedler im Westjordanland dauern an

Fischer beantwortete auf einer Pressekonferenz in Berlin die Frage eines AA-Korrespondenten: „Auf EU-Ebene wurde im vergangenen Monat die Verhängung von Sanktionen gegen radikale jüdische Siedler erörtert, die Gewalt gegen Palästinenser ausüben. Wie ist der aktuelle Stand der Entwicklungen in dieser Angelegenheit?“

SANKTIONSGESPRÄCHE

Sprecher Fischer erinnerte daran, dass beim letzten Treffen der EU-Außenminister im Dezember die Einführung von Sanktionen gegen radikale Siedler, die an Gewaltakten gegen Palästinenser im Westjordanland beteiligt sind, diskutiert wurde.

Fischer teilte mit, dass dies bei dem Treffen unterstützt wurde und sagte: „Die Gespräche über Sanktionen gegen radikale, gewaltbereite Siedler dauern derzeit in Brüssel an.“

VERURTEILUNG DER ANGRIFFE IM ROTEN MEER

Auf die Frage, ob Deutschland einseitige Schritte unternehmen werde, falls bei diesen Gesprächen keine Einigung erzielt werde, antwortete Fischer: „Wir arbeiten zunächst auf europäischer Ebene an einer solchen Entscheidung und ich sehe derzeit keine Anzeichen für einen Stillstand. Insofern ist dies die Option, die wir bevorzugen und die wir derzeit verfolgen.“ Fischer erklärte zudem, dass die Bundesregierung die Angriffe der Huthi-Rebellen im Jemen auf internationale Schiffe im Roten Meer in der vergangenen Nacht scharf verurteilt habe.

Nach vorliegenden Informationen handele es sich dabei um den bisher umfassendsten Angriff der Huthi auf internationale Schiffe seit Mitte Oktober, so Fischer. Er merkte an, dass die Huthi mit diesen Angriffen „eindeutig entschlossen“ seien, die Spannungen weiter zu verschärfen.

Fischer bekräftigte, dass diese Angriffe „rechtswidrig, inakzeptabel und destabilisierend“ seien und fügte hinzu: „Diese Angriffe müssen sofort aufhören.“


Nachrichtenquelle: AA

Deutschland Palästina Gespräch Rotes Meer Angriff