Jene Wahrheit über den syrischen Übergangspräsidenten al-Schara kam ans Licht
Im vergangenen Jahr wurden fünf Attentatsversuche auf den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Schara und seine Minister vereitelt. Der IS bedroht weiterhin die Sicherheit in der Region, indem er die neue Regierung ins Visier nimmt.
Einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen zufolge wurden im Laufe des Jahres 2025 fünf separate Attentatspläne gegen den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Schara und einige Regierungsmitglieder vereitelt. Al-Schara war zweimal das direkte Ziel von Angriffen in den Regionen Nordsyrien (Aleppo) und Südsyrien (Daraa). Es wurde festgestellt, dass die mit dem IS verbundene Gruppierung Saraya Ansar al-Sunna hinter diesen Versuchen steckte.
Geheimdienstquellen in der Region berichteten, dass die Angriffe dank des Informationsaustauschs mit Nachbarländern verhindert werden konnten. Insbesondere nach dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad im Dezember 2024 wurde verzeichnet, dass der IS seine Bemühungen zur Rekrutierung neuer Kämpfer in Syrien beschleunigt hat.
Fotos von al-Schara mit dem US-Präsidenten Donald Trump wurden als Zeichen einer pro-westlichen Haltung verbreitet. In den Einschätzungen der Vereinten Nationen wurde zudem darauf hingewiesen, dass der IS versucht, die derzeitige Regierung in Damaskus zu destabilisieren. Der Bericht betonte, dass die Organisation insbesondere „Sicherheitslücken und die Unsicherheit im Land effektiv ausnutzt“.
Der IS betrachtet al-Schara als sein vorrangiges Ziel im Land. Zudem wurde berichtet, dass die Gruppierung unter verschiedenen Namen in verschiedenen Teilen des Landes weiterhin aktiv ist.
IS-AKTIVITÄTEN IN DER REGION DAUERN AN
Der IS, der weiterhin eine Sicherheitsbedrohung in Syrien und im Irak darstellt, nutzt laut Experten die Waffenbestände des ehemaligen Assad-Regimes sowie bestehende Sicherheitslücken aus. Schätzungen zufolge befinden sich derzeit etwa 3.000 IS-Mitglieder in der Region, mit Schwerpunkt in Syrien.
Die Übergangsregierung in Damaskus trat im vergangenen November offiziell der internationalen Koalition gegen den IS bei. Zudem übernahm sie die Verwaltung der Gefängnisse im Nordosten Syriens sowie des Al-Hol-Lagers, in dem etwa 25.000 Menschen festgehalten werden. Experten bezeichnen das Al-Hol-Lager als hochriskant und als eine Art „Zeitbombe“ für radikale Strömungen und weisen darauf hin, dass die Region eine Quelle für neue Rekruten der Organisation sein könnte.
Nach dem Sturz des Regimes setzte der IS seine Gewaltakte im ganzen Land fort. Bei einem Angriff Mitte Dezember kamen drei US-Soldaten ums Leben, zudem wurden drei syrische Soldaten verletzt.
Die Übergangsverwaltung versucht, ihre Operationen und Kontrollen zu verschärfen, um die Organisation zu stoppen. Militärische Maßnahmen zur Verringerung des Einflusses des IS, der mit verschiedenen Zellstrukturen agiert, werden ununterbrochen fortgesetzt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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