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Diplomatische Spannungen zwischen Spanien und Mexiko: Keine Entsendung eines Vertreters

Das spanische Außenministerium kritisierte, dass König Felipe VI. nicht zur Amtseinführung der neuen mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo am 1. Oktober eingeladen wurde, und gab bekannt, dass man aus diesem Grund keinen Vertreter zur Zeremonie entsenden werde.

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Diplomatische Spannungen zwischen Spanien und Mexiko: Keine Entsendung eines Vertreters

In einer Erklärung des spanischen Außenministeriums wurde auf die Nicht-Einladung von König Felipe VI. zur Amtseinführung der neuen mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo am 1. Oktober reagiert. Das Ministerium erklärte: "Diese Situation ist inakzeptabel. Daher hat die spanische Regierung beschlossen, keinen Vertreter zur Zeremonie zu entsenden."

König Felipe VI. gilt seit vielen Jahren als eine wichtige Figur, die Spanien bei offiziellen Zeremonien in lateinamerikanischen Ländern vertritt. Die spanische Regierung betonte mit dieser Entscheidung die Bedeutung der diplomatischen Beziehungen und ging zudem auf den Hintergrund der Spannungen zwischen den beiden Ländern ein.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Äußerung von Claudia Sheinbaum Pardo im Juli, wonach "Spanien aufgrund des Massakers und der Gewalt, die die spanische Eroberung hinterlassen hat, um Verzeihung bitten muss", zu einer Vertiefung der politischen Krise zwischen den beiden Ländern geführt habe. Eine ähnliche Forderung hatte zuvor bereits Andres Manuel Lopez Obrador gestellt, der seit 2018 das Amt des mexikanischen Präsidenten innehatte.

Die offizielle spanische Nachrichtenagentur EFE berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Außenministerium, dass die Reaktion gegenüber Mexiko "logisch, klar und stark" sei. Claudia Sheinbaum Pardo wurde bei den Wahlen am 2. Juni als erste Frau zur Präsidentin Mexikos gewählt.

Diese Entwicklungen haben neben den historischen und kulturellen Bindungen zwischen den beiden Ländern auch die Probleme, die der Kolonialismus in der Vergangenheit mit sich brachte, wieder in den Vordergrund gerückt. Es wird erwartet, dass diese Haltung Spaniens auch den Verlauf der künftigen Beziehungen beeinflussen wird.


Nachrichtenquelle: AA

Spanien Mexiko Diplomatie