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Drohung aus Russland an Deutschland: 'Dieser Schritt ist eine direkte Kriegsbeteiligung'

Der ständige Vertreter Russlands bei der UNO, Wassili Nebensja, erklärte, dass Deutschland im Falle einer Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine direkt zur Kriegspartei würde. Nebensja warf westlichen Ländern vor, die Ukraine als „Stellvertreter“ zu benutzen, und sagte, Europa habe keine Agenda für den Frieden.

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Drohung aus Russland an Deutschland: 'Dieser Schritt ist eine direkte Kriegsbeteiligung'

Der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen (UN), Wassili Nebensja, hat scharf auf die Möglichkeit reagiert, dass Deutschland Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern könnte. Nebensja sagte, dieser Schritt würde Deutschland direkt in den Ukraine-Russland-Krieg hineinziehen.

Auf die Frage eines AA-Korrespondenten, ob Deutschland als direkt am Krieg beteiligt gelte, wenn es Taurus-Raketen an die Ukraine liefere, antwortete Nebensja klar mit „Ja, das würde es“.

''KRIEG GEGEN RUSSLAND WIRD ÜBER STELLVERTRETER GEFÜHRT''

Nebensja behauptete, dass nicht nur Deutschland, sondern viele westliche Länder faktisch in die Ukraine-Krise involviert seien. Er warf diesen Ländern vor, über die Ukraine einen Stellvertreterkrieg gegen Russland zu führen, und sagte: „Wenn Deutschland auch noch Taurus-Raketen liefert, wäre das ein weiterer Schritt zur Eskalation der Spannungen.“

Nebensja bewertete auch die Drohung der USA, militärische Gewalt gegen den Iran einzusetzen, und stellte fest, dass Washington in seinen Erklärungen eine politische Lösung priorisiere. Der russische Diplomat erklärte, dass auch sie diesen Ansatz verfolgten und dass diese Spannungen nicht weiter eskaliert werden dürften.

''EIN WAFFENSTILLSTAND IST NICHT MEHR REALISTISCH''

Nebensja erinnerte daran, dass nach dem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump am 18. März ein Vorschlag für einen teilweisen Waffenstillstand für Energieinfrastrukturen auf den Tisch gekommen sei.

Nebensja erklärte, dass Russland diesen Waffenstillstand unterstützt und seiner Armee entsprechende Anweisungen gegeben habe, die Ukraine sich jedoch trotz öffentlicher Unterstützungsbekundungen nicht daran gehalten habe.

Nebensja merkte an, dass die Ukraine mehr als 120 Angriffe auf russische Energieanlagen durchgeführt habe, und sagte: „An diesem Punkt ist es nicht realistisch, von einem Waffenstillstand zu sprechen.“

''HÖREN SIE AUF, DIE UKRAINE ZU BEWAFFNEN''

Der russische Diplomat interpretierte die Angriffe der Ukraine als Zeichen dafür, dass sie keinen Frieden wolle. Nebensja forderte die westlichen Länder auf, Druck auf die Ukraine auszuüben, und appellierte insbesondere an die europäischen Staaten, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Russland Wassili Nebensja