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Eilmeldung: Pakistan erklärt Afghanistan den Krieg! 133 Taliban-Mitglieder getötet

Das pakistanische Verteidigungsministerium erklärte: "Unsere Geduld ist am Ende, wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Afghanistan." Bei den Zusammenstößen zwischen den beiden Ländern sollen 133 afghanische Soldaten und 55 pakistanische Soldaten getötet worden sein.

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Eilmeldung: Pakistan erklärt Afghanistan den Krieg! 133 Taliban-Mitglieder getötet

Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan, die im Oktober 2025 durch die Vermittlung der Türkei beigelegt worden waren, sind gestern erneut eskaliert.

Die afghanische Regierung reagierte auf die Luftangriffe Pakistans entlang der Grenzlinie mit einer Gegenoffensive und nahm militärische Stellungen Pakistans an der Grenze ins Visier.

Das pakistanische Verteidigungsministerium erklärte: "Unsere Geduld ist am Ende, wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Afghanistan" und erklärte Afghanistan offiziell den Krieg.

Der pakistanische Verteidigungsminister Khavaja Muhammad Asif äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:

“Nach dem Abzug der NATO-Truppen ging man davon aus, dass in Afghanistan Stabilität einkehren würde und die Taliban eine Haltung einnehmen würden, die sowohl dem afghanischen Volk als auch dem regionalen Frieden dient. Doch mittlerweile haben die Taliban Afghanistan unter den Einfluss Indiens gebracht. Indem sie Militante aus verschiedenen Teilen der Welt in Afghanistan zusammenbrachten, haben sie ihre terroristischen Aktivitäten nach außen getragen.

Sie haben ihrer Gesellschaft die grundlegendsten Rechte vorenthalten. Sie haben die Rechte, die der Islam den Frauen gewährt, abgeschafft. Pakistan hat sowohl direkt als auch durch befreundete Länder intensive Anstrengungen unternommen und eine umfassende Diplomatie betrieben, um die Lage zu beruhigen. Dennoch sind die Taliban zu einem Werkzeug Indiens geworden. Wenn Pakistan heute auf die Angriffe reagiert, so antworten unsere Streitkräfte, Gott sei Dank, mit Entschlossenheit.

Pakistans Ansatz in der Vergangenheit war konstruktiv. Ein halbes Jahrhundert lang haben wir etwa 5 Millionen Afghanen beherbergt. Auch heute noch leben Millionen von Afghanen auf unserem Boden. Doch nun ist die Grenze der Toleranz erreicht. Von nun an wird ein offener Krieg gegen euch geführt. Das Feuer ist entfacht. Die pakistanische Armee ist nicht aus der Ferne gekommen; wir sind eure Nachbarn. Wir kennen eure Zeit und eure Bedingungen. Allahu Akbar.”

OPERATIONSBERICHT DER AFGHANISCHEN REGIERUNG

Der Sprecher der afghanischen Regierung, Zabihullah Mudschahid, teilte mit, dass eine groß angelegte Operation gegen militärische Einrichtungen Pakistans entlang der Durand-Linie gestartet wurde. Mudschahid erklärte, dass 15 militärische Stützpunkte, die der pakistanischen Armee zugerechnet werden, in Khost, Paktia, Nuristan und den umliegenden Gebieten unter Kontrolle gebracht wurden. Es wurde berichtet, dass 55 pakistanische Soldaten getötet wurden.

133 TALIBAN-MITGLIEDER GETÖTET

In einer Erklärung Pakistans hieß es, dass Afghanistan an vielen Punkten entlang der Grenzlinie das Feuer eröffnet habe und die pakistanischen Sicherheitskräfte „umgehend und effektiv“ auf die Angriffe reagiert hätten. Der pakistanische Minister für Information und Rundfunk, Ataullah Tarar, gab bekannt, dass 36 afghanische Sicherheitskräfte neutralisiert wurden und 2 pakistanische Soldaten ihr Leben verloren haben.

Minister Tarar behauptete, dass bei den durchgeführten Operationen auf afghanischer Seite 133 Taliban-Mitglieder getötet und mehr als 200 Personen verletzt wurden. Tarar erklärte, dass einige Punkte in Kabul, Paktia und Kandahar ins Visier genommen wurden und die Zahl der Todesopfer steigen könnte.

In der Erklärung wurde zudem behauptet, dass 27 Stellungen zerstört, 9 Punkte eingenommen und zahlreiche militärische Stellungen, darunter zwei Korps- und drei Brigadenhauptquartiere, sowie mehr als 80 Fahrzeuge und Waffen unbrauchbar gemacht wurden.

ERKLÄRUNG DES PAKISTANISCHEN PREMIERMINISTERS

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif erklärte laut Beiträgen auf dem X-Account der Regierung: "Die gesamte Nation steht an der Seite der pakistanischen Streitkräfte."

In den Beiträgen wurde die Armee gelobt und betont, dass sie ihre "Pflicht mit nationalem Geist erfüllt" habe.

Sharif sagte: "Das Volk und die Streitkräfte Pakistans sind jederzeit bereit, die Sicherheit, Souveränität und territoriale Integrität des Landes zu schützen."

VERMITTLUNGSANGEBOT AUS DEM IRAN

Der Iran rief angesichts der eskalierenden Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan zum Dialog auf und bot seine Vermittlung an.

Außenminister Abbas Araghchi erklärte auf der Social-Media-Plattform X: "Die Islamische Republik Iran ist bereit, jede notwendige Unterstützung zu leisten, um den Dialog zwischen den beiden Ländern zu erleichtern und das gegenseitige Verständnis sowie die Zusammenarbeit zu stärken."

ERNEUTE KÄMPFE NACH WAFFENRUHE

Die im Oktober 2025 zwischen Afghanistan und Pakistan vereinbarte Waffenruhe ist faktisch beendet. Die afghanische Regierung startete unter Berufung auf die Luftangriffe Pakistans Angriffe auf militärische Ziele entlang der Grenzlinie. Die Kämpfe breiteten sich in kurzer Zeit auf verschiedene Punkte entlang der Grenze aus.

ERSTE STELLUNGNAHME DER AKP

Der stellvertretende Vorsitzende der AKP, Efkan Ala, hatte gestern Abend folgende Erklärung zu den Zusammenstößen zwischen Afghanistan und Pakistan abgegeben:

"Wir verfolgen die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan mit Sorge. Wir hoffen, dass die Probleme zwischen den beiden befreundeten und brüderlichen Ländern auf diplomatischem Wege gelöst werden.

Die Türkei ist davon überzeugt, dass die Lösung von Krisen nur durch konstruktive Diplomatie und die Stärkung des gegenseitigen Vertrauens möglich ist. In diesem Rahmen ist die Türkei bereit, jeden konstruktiven Beitrag zur Senkung der Spannungen und zur Wiederherstellung der Stabilität in der Region zu leisten."


Nachrichtenquelle: 12punto

Afghanistan Pakistan