Entscheidung aus Armenien zu 'Aserbaidschan': Wir werden die Friedensgespräche fortsetzen
Das armenische Außenministerium gab bekannt, dass nach dem Treffen zwischen Außenminister Ararat Mirsojan und dem aserbaidschanischen Außenminister Ceyhun Bayramov in der deutschen Hauptstadt Berlin die Entscheidung getroffen wurde, die Friedensgespräche mit Aserbaidschan fortzusetzen.
Das armenische Außenministerium teilte in einer schriftlichen Erklärung mit, dass Mirsojan und Bayramov sowie ihre jeweiligen Delegationen bei einem Treffen in Berlin gestern und heute am Entwurf des zwischen den beiden Ländern zu unterzeichnenden Friedensabkommens gearbeitet haben.
GEGENSEITIGES EINVERSTÄNDNIS ERZIELT
In der Erklärung hieß es: "Die Minister und Delegationen erörterten die Bestimmungen des 'Entwurfs eines bilateralen Abkommens über den Frieden und die Aufnahme von Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaidschan'. Es wurde ein gegenseitiges Einvernehmen darüber erzielt, die Verhandlungen zu den offenen Punkten fortzusetzen."
Es wurde zudem vermerkt, dass die Minister im Rahmen des Treffens auch bilaterale und trilaterale Gespräche mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock führten.
WAS WAR VORHER GESCHEHEN?
Auf Anweisung des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und des armenischen Premierministers Nikol Paschinjan, die sich auf der 60. Münchner Sicherheitskonferenz in Deutschland getroffen hatten, war vereinbart worden, dass Bayramov und Mirsojan am 28. und 29. Februar zusammenkommen würden.
Nachrichtenquelle: AA
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