Erste Runde der Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran beendet: Stellungnahme aus dem Iran
Laut einer schriftlichen Erklärung des iranischen Außenministeriums ist die erste Runde der unter Vermittlung des Oman geführten Gespräche zwischen dem Iran und den USA beendet.
Die indirekten Gespräche, die von Delegationen unter der Leitung des iranischen Außenministers Abbas Araghchi und des US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, geführt wurden, fanden in einer "konstruktiven Atmosphäre auf der Grundlage gegenseitigen Respekts" statt.
Die Parteien einigten sich darauf, die Gespräche in der kommenden Woche fortzusetzen.
Auch iranische Staatsmedien meldeten, dass die Gespräche mit den USA konstruktiv verlaufen seien. Es wurde berichtet, dass die Delegationen des Iran und der USA auch für einige Minuten direkt miteinander sprachen. Es wurde beschlossen, die Verhandlungen nächste Woche fortzusetzen.
DER VERHANDLUNGSPROZESS ZWISCHEN DEM IRAN UND DEN USA
US-Präsident Donald Trump, der sein Land 2018 einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen hatte, hatte im vergangenen Monat einen Brief an den iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei geschickt, in dem er zu direkten Atomverhandlungen mit dem Iran aufrief.
Auf den Brief, der auch Drohungen enthielt, antwortete der Iran über den Oman und erklärte, dass man nicht unter Drohungen und Druck direkt verhandeln werde, sondern nur zu indirekten Gesprächen bereit sei.
US-Präsident Trump hatte bei seinem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, gegen den der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen hat, am 7. April im Weißen Haus angekündigt, dass am Samstag ein "direktes" Gespräch zwischen dem Iran und den USA stattfinden werde.
Trump hatte argumentiert, dass der Iran in "große Gefahr" geraten werde, falls keine Einigung erzielt werden könne.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hatte am selben Tag erklärt, dass die Gespräche zwischen dem Iran und den USA am 12. April im Oman "indirekt" stattfinden würden.
Während Außenminister Araghchi die iranische Delegation bei den Verhandlungen leitet, wird die USA von Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, vertreten.
Nachrichtenquelle: AA
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